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Die Rundholzlager der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind ebenfalls sehr gut mit Nadelindustrierundholz gefüllt.

Holzmarkt in Österreich

Die Landwirtschaftskammer Österreich hat ihren Holzmarktbericht Dezember 2018 veröffentlicht.

Nach den Sturmschäden Ende Oktober 2018 sind die Preise für Fichten-Sägerundholz in Kärnten und Tirol für Neuabschlüsse massiv um bis zu 20,00 €/Fm gesunken. In Abhängigkeit der Region variieren die Preise für das Leitsortiment B, 2b in Österreich nun zwischen 70 und 93 €/Fm, in den Käferschadensgebieten des Waldviertels auch darunter. Dort wird auch der niedrigste C-Kreuz Preis von 42 bis 50 €/Fm geboten. Mit wenigen Ausnahmen bauen sich die Waldlager aufgrund der am Limit befindlichen Abfuhr- und Übernahmekapazitäten kaum ab. Aufgrund des seit Monaten andauernden, massiven Holzanfalls sind die Rundholzlagerkapazitäten der Sägeindustrie voll erschöpft, die Nachfrage nach zusätzlichen Mengen ist derzeit verhalten. Abwartend zeigt sich die Sägeindustrie auch bei Vertragsabschlüssen für das erste Quartal 2019.

Aufgrund des Überangebotes an Fichte ist die Vermarktung von Weiß- und Schwarzkiefern herausfordernd. Davon entkoppelt wird Lärche weiterhin sehr rege zu stabilen Preisen nachgefragt.

Am Laubsägerundholzmarkt ist die Nachfrage nach Eiche bei leicht gestiegenen Preisen ungebrochen rege. Bei der Esche steigt die Mengennachfrage. Auch bei Rotbuche ist die Nachfrage bei leicht anziehenden Preisen steigend. Pappelholz wird auf dem niedrigen Vorjahresniveau gehandelt.

Die Rundholzlager der Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie sind ebenfalls sehr gut mit Nadelindustrierundholz gefüllt. Die Preise stehen trotz niedrigem Niveau unter Druck.

Entwicklung des Fi./Ta. Faser-/Schleifholz-Mischpreises in Österreich 1995 bis Dezember 2018. Grüne Linie: Faser-/Schleifholz-Mischsortiment; blaue Linie: 10-Jahres-Durchschnitt 2008 bis 2017. Quelle: LK Österreich/ÖSTAT

Die Produktion von Rotbuchenfaserholz läuft mengenmäßig gut, die Nachfrage bleibt bei leicht anziehenden Preisen weiterhin gut.

Der Markt für Energieholz ist nach wie vor zweigeteilt. Während im Süden Österreichs ausreichend Vermarktungsmöglichkeiten bestehen, verschärft sich im Norden aufgrund des Überangebotes an Käferholz und der drohenden Abschaltung von KWK-Anlagen der Absatz zunehmend. Die Nachfrage nach Ofenholzsortimenten bleibt sehr gut.

LK Österreich/Red.

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