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Holzmarkt in Japan

Bei der japanischen Schnittholzkonferenz wurde der künftige Bedarf der Industrie für das kommende Jahr erörtert. Den Prognosen nach sind keine markanten Änderungen beim Import von Rund- und Schnittholz zu erwarten. Der Hausbau dürfte sich im 2016 weiter erholen. Im Folgejahr könnte er sich aber wieder abschwächen, was auch einen geringeren Schnittholzbedarf zur Folgte haben könnte. Für die gesamten Importe an Rund- und Schnittholz in 2016 wird eine Menge von 9,61 Mio. m³ prognostiziert, was etwa der Menge von 2015 entsprechen würde. Für die Baustarts ist zu erwarten, dass die Zahl in 2016 um 2 bis 3 % auf 940.000 Einheiten steigt.Die Importe an nordamerikanischem Stammholz sind in 2015 im Vergleich zum Vorjahr kräftig um 15 % gestiegen. Diese Entwicklung dürfte allerdings nicht anhalten, so dass mit einem abgeschwächten Importwachstum von 2 bis 3 % zu rechnen ist. Offensichtlich geht der Trend eher zu heimischer Ware. Auch die Einfuhr von radiata pine aus Neuseeland dürfte sich weiter abschwächen, was aber an den hohen Preisen für importiertes Holz liegen dürfte. Auch der Rundholzbedarf aus Russland dürfte nachlassen. Säger, die russisches Stammholz verarbeiten, stabilisierten ihre Produktion bei rund 600.000 m³.

HMI/Quelle: ITTO

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