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Holzmarkt in Deutschland

Deutschlandweit zeigt sich eine anhaltend hohe Nachfrage nach allen Sortimenten an Nadelsägeholz. Dies betrifft sowohl Fichtenstammholz, als auch in zunehmendem Maße Kiefernstammholz. Gerade für letzteres wird seitens vieler Teilnehmer am Meldenetz Holzmarktinfo im Oktober 2013 ein stärkerer Anstieg der Nachfrage als für Fichte erwartet. Dies liegt möglicherweise daran, dass in manchen Neuverträgen für das Leitsortiment Fichte mehr als 100 €/Fm vereinbart wurden. Aus kalkulatorischen Gründen (und auch bedingt durch das vergleichsweise geringe Angebot an Fichte) stehen die Abnehmer zunehmend unter dem Zwang, günstiger einzukaufen und somit auf Kiefer auszuweichen. Auch für die kommenden Monate wird davon ausgegangen, dass das Einkaufsinteresse weiter steigt.
Vereinzelt sind gewisse Mengen an Käferholz angefallen, die aber vom Markt regelrecht aufgesogen wurden.
Bei Buchenstammholz hat sich die Nachfrage deutlich belebt, dürfte auch weiterhin zunehmen.
Das Interesse an Eiche ist bei fast allen Meldebetrieben gestiegen und wird wohl auch weiter zulegen. Dies dürfte sich ebenso in den Preisen niederschlagen.
Bei Nadelindustrieholz ist bereits seit einem Jahr eine hohe Nachfrage festzustellen, die auch in den kommenden Monaten anhalten dürfte. Auch bei Laubindustrieholz wird mit einem deutlich steigenden Bedarf gerechnet. In Anbetracht dessen geht ein relativ großer Teil der Meldebetriebe davon aus, dass sich auch höhere Preise durchsetzen lassen.
Der Bedarf an Energieholz ist deutlich gestiegen; es wird vielfach mit einer stark zunehmenden Nachfrage und entsprechend anziehenden Preisen gerechnet.
Holzmarktinfo/Quelle: HMI-Meldenetz

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