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Holzmarkt in Deutschland

Bis Anfang März war die Holzbereitstellung in vielen Regionen Deutschlands durch die anhaltend nassen Böden beeinträchtigt. Für das Leitsortiment Fichte BC 2b haben sich fast bundesweit Preise über der 100-€-Marke etabliert. Nur noch in seltenen Fällen wurde zu geringeren Preisen abgeschlossen. Das geht aus dem Holzmarktinfo-Meldenetz hervor. Für Preiserhöhungen sehen die meisten Meldebetriebe sowohl bei Fichte als auch Kiefer nur noch geringen Spielraum.
Die vielerorts rege Nachfrage nach Nadelindustrieholz dürfte demnächst etwas abklingen. Die Jahresverträge der großen Landesforstverwaltungen sind im Wesentlichen geschlossen.
Neben Laubindustrieholz wird zunehmend auch Nadelindustrieholz als Energieholz verkauft. Manche Betriebe vermarkten mittlerweile ihren kompletten Industrieholzanfall als Brennholz. Staatliche Betriebe hingegen sind bestrebt, auch herkömmliche Vertriebswege und Absatzschienen zu bedienen. Die Lager der Händler von Energieholz haben sich angesichts des milden Winters kaum geleert bzw. sind schnell wieder gefüllt.
Holzmarktinfo/Quelle: HMI-Meldenetz

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