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Holzmarkt in der Schweiz: Die Vorzeichen stimmen

Holzmarkt in der Schweiz: Die Vorzeichen stimmen

Die Fachgruppe Industrieholz des Verbandes Holzindustrie Schweiz tagte am 3.9.2014 beim Schweizer Waldwirtschaftsverband in Solothurn. Neben dem Markt beurteilte das Gremium auch eine Projektidee zur Holzmobilisierung und jüngst erfolgten Qualitätskontrollen.
Die Sitzung unter Leitung von Präsident Andreas Hurst setzte auch einen Schwerpunkt bei der Verbesserung der schulischen Information über Industrieholz, dessen Bereitstellung und Verarbeitung.
  
Die stabilen Preise haben bewirkt, dass auch im Privatwald viel Holz angezeichnet wurde, und die Holzernte zeigte nach den Sommerferien einen erfreulich animierten Beginn. Die Situation präsentiert sich entspannter als vor Jahresfrist. Einige Sorgenfalten bereitet der Umstand, dass nach dem letzten milden Winter nun auch noch der Frühherbst außerhalb des Seilkrangebietes einige Witterungsprobleme bereitete. Die Fachgruppe Industrieholz hofft, dass die Waldbesitzer im weiteren Herbstverlauf trockenere Phasen engagiert für die Holzernte nutzen. Auf diese Weise würde das Risiko von Versorgungs-Engpässen gegen Jahresende gemindert, falls der Winter-Auftakt zu milde ausfällt.
Beim Absatz ist der internationale Preisdruck bei den Bauprodukten Schnittholz, Span- und MDF-Platten ebenso spürbar wie beim Zeitungsdruck und dem LWC-Papier und den Pellets. Die Werke halten aber ihr Produktionsniveau und sind gut aufnahmefähig.
Vor den Sommerferien wurde die Holzübernahme der Industrieholzsortimente in den Werken inspiziert, und die Probenahme und die Bestimmung von Volumen und Trockenmasse von unabhängiger Stelle nachgeprüft. Die Prüfer von der Berner Fachhochschule konnten die Korrektheit und Genauigkeit überall bestätigen und die entsprechenden Zertifikate ausstellen.
Holzindustrie Schweiz

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