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Holzmarkt in Brandenburg

Nach Informationen aus dem brandenburgischen Privatwald ist die Nachfrage nach Kiefernstammholz lebhaft. Das vergleichsweise hohe Preisniveau für Abschnitte veranlasst Waldbesitzer, verstärkt Kurzholz auszuhalten, was sich negativ auf die Versorgungslage der Langholzsäger auswirkt. Die Verfügbarkeit der in diesem Marktsegment ohnehin vergleichsweise geringen Mengen wird zunehmend schwieriger. Auch gutes und besseres Holz stärkerer Dimensionen fließt teilweise in Selbstwerberverträge, ohne die möglichen Sortiergewinne zu realisieren.
Die Laubholzmärkte gestalten sich nach wie vor schwierig. Das Interesse an Eiche steigt, während der Markt für Buche auf niedrigem Niveau verweilt. Das Interesse an Esche hat zugelegt. Neu Impulse zur Marktbelebung sind allerdings derzeit nicht in Sicht.
Saisonbedingt zieht die Nachfrage nach Energieholz an. Insbesondere das Brennholz im privaten und gewerblichen Bereich ist gefragt. Maschinenbearbeitbares Holz (Automatenholz) ab Stärkeklasse 1b wird mit 33 €/Rm beboten.
HMI/Quelle: Waldbesitzerverband Brandenburg

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