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Holzmarkt in Bayern Ende 2013

Die anhaltend gute Nachfrage von Nadelstammholz hat sich zum Ende des Jahres 2013 noch einmal positiv auf den Holzpreis ausgewirkt. Das geht aus dem Holzmarktbericht zum 4. Quartal 2013 des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hervor.
Das Leitsortiment Fichte SL BC 2b erzielte bei Neuabschlüssen Preise von 98 bis 104 €/Fm (vereinzelt bis 108 €) frei Wald. Kiefernstammholz SL BC 2b zwischen 78 und 84 €/Fm frei Wald. Ein Anstieg insbesondere der Preise der schwachen Sortimente war auch hier, wie bei der Fichte zu verzeichnen.
Beim Laubstammholz konnten leichte Preisanhebungen von Seiten der Anbieter umgesetzt werden. Für Buchen L B 4 wurden rund 95 €/Fm frei Waldstraße bezahlt. Die Marktlage von Eichenrundholz hat sich im 4. Quartal verbessert, L C 4 erzielte 115 bis 120 €/Fm. Dies entspricht einem Mehrerlös von 5 bis 10 €/Fm gegenüber den Vorjahrespreisen. In gleicher Weise profitierten höherwertige Sortimente in B-Qualität. Hier lag der Rundholzpreis des Leitsortiments L B 4 bei 285 bis 300 €/Fm. Auch die wieder an Fahrt gewinnende Fassholzherstellung aus Frankreich sorgte bei Eiche für spürbare Nachfrage.
Beim Industrieholz lagen in Neuverträgen der Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Niederbayern, Oberpfalz, Mittelfranken und Schwaben die Preise für Papierholz zwischen 38 und 38,50 €/Rm, ein Plus von rund 4 €/Rm zum vorangegangenen Jahresvertrag. Die Papierindustrie, aber auch die Holzwerk- und Zellstoffindustrie waren nicht in ausreichendem Maß versorgt. Die Preise für Verpackungs- und Palettenware bei Kiefer und Fichte lagen je nach Längenaushaltung zwischen 55 und 70 €/Fm.
Die Preise sowohl für die klassischen Brennholzsortimente, als auch für Waldhackschnitzel befanden sich auf hohem Niveau. Insbesondere der Verkauf schwacher Sortimente wurde hierdurch unterstützt. Die Konkurrenz mit dem Industrieholzsektor war deutlich spürbar.
StMELF Bayern

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