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Holzmarkt in Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten informiert über das Geschehen am Holzmarkt im vierten Quartal 2015.
Die Lage am Holzmarkt in Bayern ist nach wie vor unterschiedlich zu bewerten. Im Norden des Freistaates konnten sich die Preise für frisches Nadelstammholz in den letzten Monaten etwas erholen und lagen bei Fichtenstandardlängen in der Güteklasse B zwischen 84 bis 92 €/Fm frei Waldstraße, bei Fichtenlangholz bei 93 bis 98 €/Fm. Im Osten und Süden Bayerns waren weiterhin die Auswirkungen von Niklas zu spüren und das Angebot von Nadelstammholz hoch. Die Preise für Fichtenholz in der Stärkeklasse 2b und Güteklasse B/C schwankten weiter stark zwischen 80 und 94 (98) €/Fm frei Wald. Die Abschläge für Käferholz waren je nach Qualität und Abnehmer sehr unterschiedlich und lagen bei 10 € und 15 €/Fm, für verblaute Hölzer bei bis zu 20 €/Fm. Die Preise für Kiefernrundholz haben sich im Sog der Fichte nach unten entwickelt und lagen zwischen 68 und 78 €/Fm für Abschnitte in der Güteklasse B/C.
Die Marktsituation für Buchen- und Eichenstammholz war aufgrund einer regen Nachfrage besser als im Vergleichszeitraum 2014. Die Preise konnten um bis zu 3 % gesteigert werden. Für Buchenstammholz in der Güteklasse B (L4 bis L6) ergaben sich Preise zwischen 95 (98) und 125 €/Fm. Eichenstammholz in der gleichen Qualität lag zwischen 310 und über 400 €/Fm.
Im Bereich Industrieholz haben die Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Niederbayern, Oberpfalz, Schwaben und Mittelfranken erneut mit einem Abnehmer der Papierindustrie eine Liefervereinbarung mit Gültigkeit vom 1.11.2015 bis 31.10.2016 unterzeichnet. Für Fichte/Tanne IS N in 2 m und 3 m Länge wurde ein Auszahlungspreis abzüglich der Vermarktungsprämien von 36 bis 36,50 €/Rm frei Waldstraße für die Waldbesitzer vereinbart. Die Liefermengen für den über ein Jahr laufenden Vertrag liegen bei etwa 160.000 Rm.
Brennholz wurde im vierten Quartal 2015 zu stabilen Preisen abgenommen. Bei Waldhackschnitzeln war eine Seitwärtsbewegung mit leichten Preiskorrekturen nach unten zu verzeichnen.
Quelle: StMELF Bayern, www.stmelf.bayern.de

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