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Holzmarkt in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg blieben 2014 Marktstörungen durch Stürme oder Käferbefall aus oder waren auf kleine Regionen begrenzt. Derzeit (Anfang Dezember) problematisch sind vielerorts aufgeweichte Böden, so dass das Rücken eingeschlagenen Holzes erschwert ist oder das Holz auch im Bestand bleiben muss. Zumindest regional – beispielsweise in Oberschwaben und im Hochschwarzwald – sind daher manche Säger eher knapp mit Rundholz versorgt.
Insgesamt zeigt sich eine lebhafte Nachfrage nach Stammholz. Insbesondere Buche und Fichte ist dabei gefragt, aber auch bei Douglasie und Kiefer ist häufig ein lebhaftes Interesse der Abnehmer festzustellen. Der Bedarf an Rotholz-Abschnitten liegt zurzeit etwas unter dem von Langholz.
Industrieholz der Holzarten Douglasie sowie Kiefer ist nur schwer absetzbar, während es bei Fichte kaum Probleme gibt.
Die Preise für Nadelrundholz blieben zuletzt weitgehend stabil, Douglasie hat sich sogar deutlich verteuert. Fichtenlangholz B 2b ist zurzeit (Anfang Dezember 2014) zu 96 bis 99 €/Fm absetzbar, wobei im Westen des Landes eher die unteren, im Osten eher die oberen Bereiche der genannten Spanne marktüblich sind. Die Preise für Fichtenabschnitte liegen knapp unter denen von Langholz. Der Preisunterschied zwischen B-Holz und C-Qualitäten liegt bei etwa 15 €/Fm.
Deutlich verteuert hat sich Buchenstammholz. Für B-Ware der Stärkeklasse 4 werden Preise von 85 €/Fm genannt, stärkeres Holz erlöst Preise zwischen 100 und 105 €/Fm.
Für die kommenden Monate wird meist mit einer steigenden Nachfrage mit anziehenden Preisen gerechnet. Während insbesondere für Douglasie mit einer prosperierenden Entwicklung gerechnet wird, dürften gering nachgefragte Industrieholzsortimente preislich eher stagnieren.
HMI/Quelle: FOKA

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