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Holzmarkt in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg mussten sich etliche Sägewerke über die Sommermonate mit abkühlenden Märkten und vor allem rückläufigen Preisen für Sägerestholz auseinandersetzen. Für den Herbst gehen die meisten Betriebe nun aber wieder von einer Verbesserung der Situation an ihren Absatzmärkten aus.
Die Lieferungen der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Schwarzwald eG (FVS) der Quote III ist auf bescheidenem Niveau angelaufen. Für das restliche Jahr 2014 wurden die Preise für das Leitsortiment Fi/Ta um etwa 2 % reduziert. Demgegenüber bleiben die für Rotholz, Nadelwertholz und Industrieholz auf dem bisherigen Niveau. Somit kann bis zum Jahresende in Bezug auf Nachfrage und Rundholzpreise weiterhin von einer stabilen Situation ausgegangen werden.
Auch aufgrund der niedrigen Waldbestände ist die Nachfrage nach Frischholz Fi/Ta sehr hoch. Das Einkaufsinteresse an Starkholz ist lebhaft, bei Wertholz tendieren die Preise stabil, in B/C-Sortimenten leicht reduziert. Paletten- und Verpackungsholz (C/D-Holz) ist weiterhin rege gefragt. Bei Douglasie zeigt sich ein sehr hohes Interesse, so dass Preise zu erzielen sind, die über denen von Fichte liegen. Auch Kiefer, besonders das Sondersortiment C-Kiefer wird intensiv nachgefragt.
Laubindustrie- und Brennholz wird intensiv nachgefragt. Die Auslieferungen der Rahmenverträge 2014 über Industrieholz liegen im Soll. Bei Papierholz ist die Nachfrage derzeit sehr hoch. Auch bei Industrieholz für die Zellstoffindustrie sind quasi keine Waldlager vorhanden. Die Abnehmer sind für frische Buche, Ahorn und Esche aufnahmefähig. Zurzeit ist eine deutliche Nachfragebelebung seitens der Holzwerkstoffindustrie spürbar.
Die Nachfrage nach Holz für die Pelletindustrie ist stabil. Bei Energieholz zur Produktion von Hackschnitzeln bestehen ständig gute Vermarktungsmöglichkeiten.
Holzmarktinfo.de/Quelle: FVS

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