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Holzmarkt in Baden-Württemberg

Laut Holzmarktinfo.de werden in Baden-Württemberg bestehende Rundholzlieferverträge, die meist noch bis zum Ende des zweiten Quartals 2014 laufen, normal zu den vereinbarten Preisen abgewickelt. Vereinzelt und in geringem Umfang kam aus dem Privatwald zusätzlich ungebundenes Fichtenstammholz auf den Markt, was die Abnehmer dazu bewegte, solche Mengen nur zu reduzierten Preisen zu übernehmen.
Allgemeiner Einschätzung nach ist davon auszugehen, dass das Holzangebot im zweiten Halbjahr knapper ausfällt als im ersten Halbjahr. Dies wird damit begründet, dass manche Betriebe im vergangenen Winter aufgrund der hohen Preise und der vielfach schneefreien Wochen mehr Holz eingeschlagen und auf den Markt gebracht haben als ursprünglich geplant. Dieses Holz steht den Verarbeitern nun nicht mehr zur Verfügung.
Allem Anschein nach besteht seitens der Sägeindustrie aktuell ein gewisser Bedarf an frischem Rundholz. Dem Vernehmen nach konnten manche Säger die Schnittholzpreise leicht anheben. Da sie die zur Verfügung stehenden Kapazitäten gleichzeitig noch nicht ganz auslasten, sind manche bereit, kurzfristig weitere Mengen aufzunehmen.
Auch bei Nadelindustrieholz ist eine gewisse Nachfrage feststellbar obwohl die Auslieferung auf die Jahresverträge derzeit noch unter den vereinbarten Obergrenzen liegt. Ähnlich ist die Situation bei Laubindustrieholz. Allerdings bestehen verschiedentlich Bedenken, dass sich die Absatzmöglichkeiten für deutsches Holz aufgrund der angefallenen Schadholzmengen in Slowenien und Österreich verschlechtern
Holzmarktinfo/Quelle: HMI-Meldenetz

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