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Holzmarkt im Tiroler Nichtstaatswald

Erstmalig seit Februar diesen Jahres sind die Preise fast durchwegs geringfügig gestiegen. Das geht aus dem Holzmarktbericht Juli 2014 des Amtes der Tiroler Landesregierung hervor. Allerdings liegt der Einschlag der Privatwaldbesitzer noch deutlich unter dem Niveau der Vorjahre.
Im niedrigen Brennholzpreis spiegelt sich auch die schwierig Marktsituation der Sägerestholzprodukte wieder. Durch den milden Winter und strukturelle Änderungen im Abnehmerbereich ist die Nachfrage nach Sägerestholzprodukten momentan sehr gering.
Fichten-Blochholz B/C Mischpreis Stärkeklasse 2a bis 3b erzielte durchschnittlich 98,00 €/m³ (zum Vormonat +1,8 %). Der Preis für Fichten-Blochholz Güteklasse CX kam auf 72,39 €/m³ (+3,1 %). Bei Fichten-Schwachblochen B/C blieb der Preis annähernd stabil bei durchschnittlich 73,63 €/ m³ (-0,6 %). Industrieholz Fi (IS, IF, I2, ID, IM, IP) erzielte im Juli 37,08 €/m³. Brennholz weich kam auf 31,30 €/ m³ (zum Vormonat -1,5 %).
Der Tiroler Rundholzpreisindex ist im zweiten Quartal des Jahres mit etwa -5,4 % gegenüber dem ersten Quartal 2014 stark gefallen.
In der Stellungnahme des Fachverbandes der Tiroler Sägeindustrie zur aktuellen Holzmarktlage wird von einer durchwegs guten Rundholzversorgung berichtet. Angebotenes Rundholz wird jederzeit übernommen. Auf der Absatzseite ist die Nachfrage nach Holzprodukten aus Italien sowie aus anderen internationalen Märkten nach wie vor sehr begrenzt. Die Entwicklungen führen dazu, dass die Schnittholzpreise kaum zu halten sind bzw. teilweise wieder unter Druck kommen.
Amt der Tiroler Landesregierung

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