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Holzmarkt im Baltikum

In Litauen tendieren die Schnittholzmärkte derzeit relativ stabil. Die Preise für Fichtenschnittholz blieben im Vergleich zu den Vormonaten unverändert. Kiefer hat sich etwas verbilligt, demgegenüber zogen die Preise für Birke leicht an. Auch die Rundholzpreise haben sich in der jüngeren Vergangenheit nur wenig geändert. Der Privatwald hat den Einschlag von Fichte reduziert. Kiefer hat sich zuletzt etwas verbilligt, was vorwiegend auf saisonale Gründe zurückgeführt wird. Die Preise für Stockverkäufe blieben dagegen konstant.
In Estland sind die Nadelrundholzpreise leicht gesunken. Birke blieb dagegen auf bisherigem Niveau, wenngleich die Nachfrage etwas nachgelassen hat. Auch hier dürften saisonale Gründe überwiegen. Die Nachfrage nach Birken- und Pappel-Industrieholz sind gut. Die Verkaufsmöglichkeiten für Nadelindustrieholz gestalteten sich in diesem Jahr schwierig und werden auch weiter schwierig bleiben.
Seitens der Pelletindustrie und Heizkraftwerken erhöht sich sowohl in Estland als auch in Lettland die Nachfrage nach Brenn- und Industrieholz, was zu steigenden Rohstoffpreisen führt. Derzeit werden im gesamten Baltikum weitere Heizkraftwerke und Pelletanlagen gebaut, wobei der Markt für Pellets in Litauen weniger gut entwickelt ist wie in Lettland oder Estland.
Insgesamt betrachtet tendieren die Holzmärkte im Baltikum trotz einer besseren Wirtschaftslage in Teilen Europas und einiger benachbarter Länder unverändert. Nachdem weder Schweden noch Finnland Industrieholz aus dem Baltikum Importieren, bleiben die Absatzmöglichkeiten hierfür begrenzt, der Einschlag bleibt entsprechend reduziert.
HMI/Quelle: HD FestForest

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