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Holzindustrie Schweiz: Weiterhin gute Frischholz-Nachfrage

Die Fachgruppe Industrieholz von Holzindustrie Schweiz tagte am 21.6.2016 bei der Utzenstorf Papier AG. Im Mittelpunkt standen Holzversorgung, Branchen- und Marktentwicklung.

Das erste Quartal war geprägt von Käferholz-Vorsorge, die erwarteten Schäden traten witterungsbedingt nicht ein, so dass Rückkehr zur Normalität angesagt ist. Die schlechte Witterung der letzten Wochen hat die befürchteten Käferschäden verhindert. Als Vorsorge wurde da und dort Nadel-Industrie und -Energieholz partout abgeführt, was zu Annahmeproblemen führte. Dies ist nicht mehr nötig. Die Werke begrüßen es, wenn das Frischholz wieder gleichmäßiger und im Rahmen der abgemachten Mengen angeliefert wird. Die Auslastung der Werke ist und bleibt hoch.
Besitzänderung ohne negative Auswirkungen auf den Schweizer Holzmarkt
Mit Befriedigung stellt die Fachgruppe auch fest, dass die im Mai erfolgte Besitzänderung bei zweier seiner Mitglieder ohne negative Auswirkung auf den Holzmarkt bleibt. Die neue Pavatex-Besitzerin Soprema will in Cham weiterhin produzieren und hat bereits Ersatzinvestitionen veranlasst. Und die Stromproduzentin BKW, mit der Übernahme der Mehrheit an der AEK Energie-Mehrheit auch Mutter der AEK Pellets AG geworden, will ebenfalls weiterhin Pellets in Balsthal produzieren. Pavatex und AEK Pellets bleiben und treten auch weiterhin unter dem bewährten Markennamen auf.
Holzübernahme tadellos
Im April wurde die Übernahme der spezifischen Industrieholzsortimente in den Werken inspiziert und die Probenahme sowie die Bestimmung von Volumen und Trockenmasse von unabhängiger Stelle nachgeprüft. Erstmals auch beim Pellets-Hersteller Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz/LU. Die Prüfer von der Berner Fachhochschule konnten mustergültige Abläufe und geeichte Genauigkeit überall bestätigen und die entsprechenden Zertifikate ausstellen.
 
Holzindustrie Schweiz, Fachgruppe Industrieholz

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