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Holzindustrie Schweighofer investiert erneut in Rumänien

Holzindustrie Schweighofer investiert erneut in Rumänien

Nach langen Überlegungen führt der nächste Expansionsschritt der Holzindustrie Schweighofer nicht in die Ukraine sondern erneut nach Rumänien. Bis 2014 wird in Covasna, im Zentrum Rumäniens, ein Holzverarbeitungswerk errichtet. Technisch wird es dem bewährten Konzept der beiden anderen rumänischen Standorte Sebes und Radauti entsprechen. Der jährliche Einschnitt soll etwa 800.000 Fm betragen. 70 % des in Covasna produzierten Schnittholzes wird weiterverarbeitet.
Der Rundholzbedarf der Schweighofer-Werke in Rumänien wird sich dadurch erhöhen und teilweise mit einem höheren Importanteil aus dem Ausland abgedeckt.
 
An den Schweighofer-Plattenstandorten Siret und Comanesti werden derzeit die Kapazitäten erweitert (Investment in Siret 5,6 Mio. EUR, in Comanesti 15 20 Mio. EUR), auch das neue Sägewerk wird dann wichtiger Rohstofflieferant dorthin sein. Ein großer Teil der Säge- und Hobelspäne sollen zu Pellets (100.000 t) verarbeitet werden, die Hackschnitzel werden an verschiedene Abnehmer in Rumänien und Österreich geliefert.
 
Um den Energiebedarf des Werkes zu decken, wird in Covasna in einer ersten Ausbaustufe auch eine weitere Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage mit 10 MW elektrischer und 30 MW thermischer Leistung errichtet.
 
Die Anzahl der Schweighofer-Mitarbeiter in Rumänien wird sich durch den neuen Betrieb auf etwa 3.000 erhöhen.

An den Plänen für ein Investment in der Ukraine wird nach wie vor festgehalten, das Industriegrundstück in der Ukraine ist bereits erworben, der Ausbau der Infrastruktur ist ebenfalls für 2013 geplant.

Holzindustrie Schweighofer

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