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Pünktlich zum Branchentreff ist auch der zweite Simulator im Timber-Trainer, dem DeSH-Ausbildungsmobil, eingebaut und wird zu Veranstaltungsbeginn von Carsten Doehring, Lars Schmidt (beide DeSH) sowie Manuela Winkler (Microtec) feierlich eingeweiht.

Holzindustrie 2025 – Auftakt in Würzburg

Über 300 Teilnehmer diskutieren ab heute in Würzburg beim AGR-Rohstoffgipfel und dem Kongress der Säge- und Holzindustrie über Erfolgsfaktoren für ein nachhaltiges Wachstum. Im Zentrum der beiden Veranstaltungen steht die Frage nach Trends, Entwicklungen und Rahmenbedingungen, unter denen die Betriebe nicht nur den Unternehmenserfolg sichern, sondern auch weiterhin ihren Beitrag zu Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung leisten können.

Den Auftakt bildet am 14. März der AGR-Rohstoffgipfel, der inzwischen bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit dem Sägewerkskongress stattfindet. „Ohne Zukunftsbild ist ein zielgerichtetes und nachhaltiges Handeln nicht möglich“, so AGR-Präsident Leonhard Nossol. „Die Welt wandelt sich und Holzverwendung hat Rückenwind. Der wichtigste nachwachsende Rohstoff unseres Landes ist gefragter denn je – vom Holzbau über die Verpackungs- bis hin zur Papier- und Zellstoffindustrie bildet Holz die Basis einer biobasierten und klimafreundlichen Wirtschaft.“

Globale Märkte, aber regionale Versorgung

Die Rohstoffversorgung der Holzindustrie wird, trotz eines bedeutenden Anteils an Nadelrohholzimporten, überwiegend regional sichergestellt. Der Privatwald spielt mit einem Flächenanteil von knapp 50 % eine herausragende Rolle bei der regionalen Versorgung der Industrie. Der Rohstoffgipfel widmet sich daher in diesem Jahr den Privatwaldbesitzern und ihrer Einstellung zur Nutzung des Waldes. Darüber hinaus behandelt er auch die Frage, ob nachhaltige Beschaffung ein Wettbewerbsfaktor oder gar ein unternehmerisches Risiko ist. Ein dritter Themenblock diskutiert Starkholz unter dem Paradigma „verlorene Ressource“.

Holzindustrie und die Generation Y („Why“)

Zukunft fordert Offenheit. Unter dieser Prämisse wirft der an den Rohstoffgipfel anschließende Sägewerkskongress einen Blick auf künftige Trends und Produkte sowie auf eine immer knapper werdende Ressource: Fachkräfte. „Die Branche produziert in überwiegend in ländlichen Regionen – das ist Chance, aber auch Herausforderung im sogenannten War for Talents, der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern“, so DeSH-Präsident Carsten Doehring zum Auftakt der Veranstaltung. „Dem Thema Personal widmen wir daher erstmals einen eigenen Themenblock und begrüßen zudem besonders auch die Studenten, die zur Karriereplattform nach Würzburg gekommen sind, um sich über die Branche zu informieren und mit potenziellen Arbeitgebern direkt in Kontakt zu treten.“

Einweihung des Microtec CT Logs im Timber-Trainer

Pünktlich zum Branchentreff ist auch der zweite Simulator im Timber-Trainer, dem DeSH-Ausbildungsmobil, eingebaut und wird zu Veranstaltungsbeginn von Carsten Doehring, Lars Schmidt (beide DeSH) sowie Manuela Winkler (Microtec) feierlich eingeweiht. Neben dem eigenhändigen Sägen an Bandsäge und Spanerlinie können Interessierte nun erleben, wie mit einer 360° Röntgen-CT-Sägeoptimierung die inneren Eigenschaften des Rundholzes gescannt werden und daraus ein optimales Schnittbild entsteht.

Mehr Informationen zum Rohstoffgipfel & Sägewerkskongress 2018 online

DeSH

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