HolzMarkt

Holzeinschlag in Thüringen 2018

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im vergangenen Jahr in Thüringens Wäldern knapp 3,4 Mio. m³ Holz eingeschlagen. Gegenüber dem Vorjahr waren das 20 % bzw. 570.000 m³ mehr Holz. Das langjährige Mittel der Jahre 2012 bis 2017 wurde um knapp ein Drittel übertroffen.

Mehr als drei Viertel (79 %) des im Jahr 2018 eingeschlagenen Holzes stammte aus Nadelholzbeständen. Es wurden knapp 2,4 Mio. m³ der Holzarten Fichte, Tanne und Douglasie sowie 0,3 Mio. m³ Kiefern- bzw. Lärchenholz eingeschlagen. Insgesamt lag der Nadelholzeinschlag um 615.000 m³ bzw. 30 % über dem des Jahres 2017.

Mehr als drei Viertel (79 %) des im Jahr 2018 eingeschlagenen Holzes stammte aus Nadelholzbeständen.
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik

An Laubgehölzen wurden mit 0,7 Mio. m³ insgesamt knapp 50.000 m³ bzw. 6 % weniger als im Jahr 2017 geerntet. Nach Holzartengruppen wurden 9 % des Laubholzeinschlages der Eiche/Roteiche und 91 % der Rotbuche und anderes Laubholz zugeordnet.

Schadholz
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Der Schadholzeinschlag betrug im Jahr 2018 insgesamt 1,6 Mio. m³. Gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2012 bis 2017 waren dies knapp fünfmal mehr Kubikmeter Schadholz. Gründe hierfür waren das Orkantief Friederike (60 % des gesamten gemeldeten Schadholzes entfiel auf die Ursache Wind/Sturm) im Januar 2018 sowie ein verstärktes Auftreten des Borkenkäfers (39 % des Schadholzeinschlages). Schäden durch Schnee/Duft spielten im vergangenen Jahr in Thüringen keine Rolle. 97 % des Schadholzes entfiel auf Nadelgehölze und 3 % auf Laubholz.

Red./Thüringer Landesamt für Statistik