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Holzeinschlag in Österreich 2015

Der Holzeinschlag in Österreich betrug 2015 insgesamt 17,5 Mio. Efm, das sind um 461.000 Efm oder 2,7 % mehr als 2015, erhob das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft.
Nach einer rückläufigen Einschlagquote seit 2011 brachte 2015 also eine Trendumkehr. Maßgeblichen Anteil daran hatten freilich die Zwangsnutzungen nach Sturm Niklas Eishang, Trockenheit und Käferschäden im Vorjahr: 7,4 Mio. Efm bedeuten beim Schadholz ein Plus von 58 % und repräsentiert 42,3 % des Gesamteinschlags.
Die Kleinwaldbesitzer (Waldfläche unter 200 ha) schlugen mit 10 Mio. Efm um 1,25 % mehr ein als 2014. Der Anteil des Kleinwaldes am Gesamteinschlag betrug 57,1 %. Im Großwald (Waldfläche ab 200 ha, ohne Österreichische Bundesforste, ÖBf) erhöhte sich die genutzte Holzmenge gegenüber dem Erhebungsjahr 2014 um 6,1 % auf 5,91 Mio. Efm o.R. Der Anteil am Gesamteinschlag lag bei 33,65 %.
Überdurchschnittlich nahm der Anteil des genutzten Sägerundholzes zu: Von 2014 auf 2015 stieg er um 6,7 %. Die Energieholzquote hingegen fiel im Jahresvergleich leicht auf 5 Mio. Efm. Um 11 % nahm die Vornutzung ab: Mit 5 Mio. Efm war sie so gering wie schon seit 2009 nicht mehr.
 
timber-online.net

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