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Holzeinschlag in Deutschland 2017

Nach den teils verheerenden Orkanschäden durch Kyrill im Januar 2007 pendelte der Einschlag von Nadelstammholz in den Folgejahren zwischen 23 und 27 Mio. Fm. Im Jahr 2016 sank die dem Markt zur Verfügung gestellte Menge mit 24,71 Mio. Fm gegenüber dem Vorjahr (27,02 Mio. Fm) kräftig um 8,6 %, legte im Jahr 2017 aber wieder um 7,3 % auf 26,52 Mio. Fm zu.

Die Ernte von Laubstammholz verringerte sich dagegen im Jahr 2017 um 4,5 % auf 3,31 Mio. Fm.

Die Ernte von Nadelindustrieholz (inkl. nicht verwertetes Holz) blieb 2017 mit 9,18 Mio. Fm um 5,1 % unter der Vorjahresmenge.

Bei dem Sortiment Laubindustrieholz wurden im Jahr 2012 Höchstwerte erzielt. In den darauf folgenden Jahren schwankte der Einschlag geringfügig um die 5-Mio.-Marke um bis 2017 mit 4,55 Mio. Fm auf den zweitniedrigsten Wert der vergangenen zwölf Jahre zu sinken.

Die vergleichsweise extrem hohe Nachfrage nach Energieholz führte bis vor einigen Jahren zu einem deutlich steigenden Einschlag. Aufgrund milder Winter reduzierte sich der Bedarf in den vergangenen beiden Jahren kräftig. Die Ernte von Laub-Energieholz blieb im Jahr 2017 mit 4,74 Mio. Fm nur knapp unter dem niedrigen Niveau von 2016, während sich die Erntemenge von Nadel-Energieholz 2017 um 11,3 % auf 5,19 Mio. Fm erhöhte.

HMI/Quelle: Statistisches Bundesamt

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