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Holzeinschlag in Brandenburg

Im Jahr 2015 wurden in Brandenburgs Wäldern fast 4,6 Mio. m³ Holz (ohne Rinde) eingeschlagen. Damit kamen 8 % des gesamtdeutschen Holzeinschlags aus dem Land Brandenburg.
Gegenüber dem Jahr 2014 verringerte sich der Einschlag im Land Brandenburg 2015 um 4,5 % bzw. 214.000 m³ und gegenüber 2013 sogar um 11 % bzw. 552.000 m³.
Fast 89 % des eingeschlagenen Holzes kamen 2015 aus Nadelholzbeständen. Dies erklärt sich mit dem hohen Anteil an Nadelwäldern in Brandenburg. Allein die Kiefer wächst auf etwa 75 % der Brandenburger Waldfläche. Mehr als 3,9 Mio. m³ des geschlagenen Holzes waren den Holzarten Kiefer und Lärche zuzuordnen. Diese Menge entsprach gut 28 % des 2015 in Deutschland eingeschlagenen Kiefern- und Lärchenholzes. Der Einschlag bei Fichten und weiteren Nadelhölzern betrug in Brandenburg nur 132.600 m³.
Von vergleichsweise geringerer Bedeutung ist der Einschlag beim Laubholz mit einem Anteil von 11 % bzw. 505.000 m³. Hinsichtlich dieser Holzartengruppen lag der Anteil der Eichen und Roteichen bei einem Drittel. Die anderen zwei Drittel entfielen auf Buchen und sonstiges Laubholz.
Mehr als 61 % des Brandenburger Holzeinschlages erfolgten in Privatwäldern (2,8 Mio. m³). Auf Bundesebene lag dieser Anteil 2015 bei gut 43 %. Etwa 12 % (536.000 m³) des gesamten Holzeinschlages wurde im Körperschaftswald vorgenommen. Weitere insgesamt 1,1 Mio. m³ wurden in Landeswäldern und 162.000 m³ in Bundeswäldern eingeschlagen.
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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