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Holzeinschlag 2016

In Deutschland sank der Einschlag von Stammholz insgesamt im Jahr 2016 kräftig um 7,2 % auf 28,18 Mio. Fm.
Die Ernte von Nadelstammholz verringerte sich um 8,6 % auf 24,71 Mio. Fm. Bei der Holzartengruppe Kiefer sank die Ernte gegenüber dem Vorjahr mit 6,11 Mio. Fm um 2,2 %. Ein recht kräftiges Minus war auch bei Fichtenstammholz zu beobachten: Hier errechnet sich ein Rückgang um 10,5 % auf 18,60 Mio. Fm. Damit lag der Einschlag von Fichte um 1,5 Mio. Fm unter dem Mittel der vergangenen 10 Jahre. 
Anders war die Entwicklung bei Laubstammholz: Hier errechnet sich für 2016 ein Plus von 3,4 % auf 3,36 Mio. Fm. Dabei war der prozentual stärkste Anstieg mit 5,3 % auf 457.000 Fm bei Buntholz zu beobachten. Die Ernte von Buchenstammholz legte um 0,5 % auf 2,29 Mio. Fm zu, die von Eichenstammholz um 12,3 % auf 725.000 Fm.
Die Ernte von Industrieholz inkl. Energieholz und nicht verwertetes Holz ist im Jahr 2016 mit 24,01 Mio. Fm um 4,8 % gesunken. Betrachtet man nur Industrieholz (also ohne Energieholz und nicht verwertetes Holz) errechnen sich bei den verschiedenen Holzartengruppen: Kiefer 4,63 Mio. Fm (zum Vorjahr +5,3 %), Fichte 3,62 Mio. Fm (–4,1 %), Buche 3,23 Mio. Fm (–2,3 %), Eiche 503.000 Fm (–1,9 %).
HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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