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Holzbearbeitung ist Tradition & High-Tech

„Die Industrie 4.0 hält auch im Cluster Forst und Holz Einzug. Mit der Umsetzung der vernetzten Produktion beweisen die Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen, dass sie dieses Zukunftsprojekt offensiv angehen. Die Innovationen sind Impulsgeber für die gesamte Holzbranche“, sagte der baden-württembergische Forstminister Alexander Bonde am 9. September beim Besuch der HOMAG Group AG in Schopfloch (Landkreis Freudenstadt). Den Rahmen bildete die Veranstaltung „Cluster innovativ“ der proHolz Baden-Württemberg.
Die optimierte Vernetzung von Informationsdaten bei der Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen habe direkte Auswirkungen auf die Verwendung von Holz. „Holz ist längst ein High-Tech-Baustoff. Wir haben mittlerweile standardisierte, marktreife Holzverwendungen, von denen man vor Jahren nur träumen konnte. Etliche der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Holzbranche in Baden-Württemberg sind weltweit führend“, so der Minister. Mit der vernetzten Produktion werden beispielsweise Maschinen für die Möbelherstellung bereitgestellt, die in der Lage sind dem Trend nach individuellem Wohnraum Rechnung zu tragen. Dies bringe auch Verbesserungen in der Material- und Energieeffizienz und leiste damit einem Beitrag zum Klimaschutz.
Minister Bonde verwies bei seinem Besuch im Landkreis Freudenstadt auf die Unterstützung der Landesregierung für den Einsatz von Holz: „In verschiedenen Programmen wie dem Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept treiben wir die verstärkte Anwendung von Holz im Bauwesen voran. Dazu braucht es modernsten Maschinenbau.“
Auch künftig habe der Baustoff Holz hohe Priorität, in der laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2020 sollen erstmals Gelder für besonders innovative öffentliche Holzbauten eingesetzt werden. „Wir wollen unseren Vorsprung als führendes Holzbauland ausbauen und haben ehrgeizige Ziele. Um die wegweisenden Möglichkeiten des Holzbaus aufzuzeigen, sollen durch das Holz-Innovativ-Programm bis 2020 beispielhafte Gebäude realisiert werden“, sagte Bonde abschließend.
MLR Baden-Württemberg

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