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Holzbau in Nordrhein-Westfalen weiter fördern

Nordrhein-Westfalens Umweltschutzministerin Christina Schulze Föcking will die Quote im Holzbau langfristig erhöhen.

„Holzbau ist nicht nur gut für die Umwelt und das Klima, sondern steht auch für eine starke Wertschöpfungskette Forst – Holz“, sagte Ministerin Christina Schulze Föcking anlässlich ihres Besuchs im Zentrum Holz in Olsberg (9.10.2017). Dort eröffnete sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Holzbranche das neue „Trainingshaus Holz“. In Südwestfalen, einer bundesweit bedeutsamen Schwerpunktregion der Forst- und Holzwirtschaft, haben sich in Olsberg unter dem Dach des Zentrums Holz vor fünf Jahren Akteure und Verbände der Holzbranche zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Auch das Land NRW ist mit seinem Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen an dem Projekt beteiligt.

Das Zentrum Holz unterstützt und fördert durch seine Kernaufgaben Wirtschaftsförderung, Fortbildung, Forschung, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit die gesamte Wertschöpfungskette Holz. Es hat sich die Steigerung der Holzverwendung im Bauwesen und die Steigerung der Wertschöpfung in der Holzbranche in NRW zum Ziel gesetzt.

Im Mittelpunkt des Besuchs der Ministerin stand die Eröffnung des neuen Trainingshauses, das den Einsatz und die Verwendung moderner Holzbausysteme und Holzbauprodukte zeigt. „Wir als Landesregierung haben die Errichtung finanziell unterstützt und damit unterstrichen, dass wir nicht nur reden, sondern uns auch tatkräftig engagieren“, sagte Ministerin Schulze Föcking.

Christoph Haaben, Clustermanager des Clusters Informations- und Demonstrationszentrum HOLZ e.V. (Cluster I.D. Holz e.V.), erläuterte: „Unser neues Trainingshaus steht für die Aus- und Weiterbildung im Zimmererhandwerk und Holzbaugewerbe sowie für Produkt- und Anwenderschulungen zur Verfügung. Gleichzeitig dient es der Information von Architekten und Ingenieuren sowie privaten und öffentlichen Bauherrn.“

Ein Schwerpunkt der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz liegt im Bauwesen. Zwischenzeitlich hat sich der Holzbau zum Zugpferd für die Holzverwendung entwickelt. So stieg bundesweit die Anzahl der Beschäftigten im Holzbau innerhalb von zehn Jahren um mehr als 10 %. Nach Erhebungen des Thünen-Instituts erwirtschaften im Cluster Forst & Holz NRW 163.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte einen Umsatz von rund 40 Mrd. € pro Jahr. „Holzbau bietet Chancen für den Absatz von heimischen Holz, stärkt die regionalen Säge- und Holzindustrie und sorgt für Beschäftigung im Handwerk“, sagte Ministerin Schulze Föcking und wies auch auf die positiven Effekte von Waldwachstum und Holznutzung auf das Klima hin. Dadurch werden die Kohlendioxid-Emissionen in NRW um circa 18 Mio. t pro Jahr reduziert. Das sind etwa 6 % der nordrhein-westfälischen Treibhausgasemissionen.

MULNV Nordrhein-Westfalen

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