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Holzbau hat in Rheinland-Pfalz großes Potenzial

Als Startschuss der neuen Veranstaltungsreihe „Zukunft Holzbau“ besuchte Ulrike Höfken, Staatsministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, am 14. August den das Unternehmen CLTECH GmbH & Co. KG in Kaiserslautern.

Auf dem Programm stand unter anderem die Besichtigung der Anfang Mai in Betrieb genommenen Fertigungshalle für Brettsperrholzelemente, deren Bau das Land mit rund 2 Mio. € finanziell unterstützte.

„CLTECH steht beispielhaft für die Chance, die Digitalisierung im Holzbau eröffnet“, erklärte Höfken. In der neuen Roboterfertigungsanlage werden Holzweichfaserdämmstoffe vollautomatisch aufgebracht, was sie preislich wettbewerbsfähig zu mineralischen Alternativen, wie etwa Glas- oder Steinwolle macht. Höfken bezeichnete dieses Verfahren als „Quantensprung für unsere Umwelt“, da mit der neuen Technik CO₂ eingespart wird.

Klimafreundlicher Holzbau

Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz als Baumaterial leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nachwachsende Rohstoffe binden das klimaschädliche Gas CO₂ und sind energetisch wiederverwertbar. „Die Nutzung von Holz anstelle von energieintensiven Baumaterialien kann den Energieverbrauch und die damit verbundenen CO₂-Emissionen im Land jährlich um rund 30 Mio. t senken. Wer mit Holz baut, schützt also das Klima“, sagte Höfken.

In Rheinland-Pfalz ist bereits jeder fünfte Neubau aus Holz gefertigt. „Wir sehen großes Potenzial für den Baustoff Holz – sowohl im Bereich des Neubaus, als auch bei Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen“, erklärte die Ministerin abschließend.

Red./MUEEF RP

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