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Holzbau für alle – Innovation durch Holz

Holzbau für alle – Innovation durch Holz

Die Holzbaubranche blickt optimistisch ins neue Jahr: Holz liegt voll im Trend. Immer mehr Planer und Investoren setzen sich mit den Möglichkeiten des Holzbaus auseinander.

Der Holzbau ist zu einer wettbewerbsfähigen Alternative zu etablierten Baustoffen geworden und wird weiter Einzug in Metropolen wie München halten. Mit dieser Prognose präsentiert sich Holz als Bau-, Werk- und Energiestoff innovativ auf der Messe BAU 2017 vom 16. bis 21. Januar.
Branchenabend auf der Messe BAU 
Der Bedarf an Wohnungen und Gebäuden ist so groß wie nie. Vor allem Ballungszentren wie München boomen. Oberbürgermeister Dieter Reiter hat unlängst die bundesweit größte Wohnbau Offensive angekündigt. Das bietet insbesondere Chancen für den Bau-, Werk- und Energiestoff Holz. Neue Entwicklungen machen den ökologischen Baustoff noch leistungsfähiger, eröffnen weitere Möglichkeiten und vereinfachen die Planung.
Um über den aktuellen Stand innovativen Holzbaus zu informieren, veranstaltet proHolz Bayern zusammen mit seinen Partnern im Rahmen der BAU den Branchenabend „Holzbau für alle – Innovation durch Holz“ am Donnerstag 19. Januar ab 18:00 Uhr am Messestand der Firma STEICO SE Halle B5 Stand 502. Architekten und Planer berichten über ihre Projekte und geben einen Einblick, warum sie auf Holz gesetzt haben.
Holz ist in den Städten im Kommen
Holz als Baustoff hat eine große Chance in den Städten, weil der Holzbau zukunftsweisende, innovative Lösungen anbieten kann. Er ist ressourcenschonend, energieeffizient und klimaschonend. Zudem besitzt Holz hervorragende Dämmeigenschaften, was die Betriebskosten senkt. Auch die Baukosten bewegen sich in der Regel auf dem Niveau anderer Baustoffe. Und das bei kürzerer Bauzeit. Die Bauteile können unabhängig von der Witterung in Produktionshallen vorgefertigt werden, so dass auf der Baustelle nur noch die Montage anfällt. Ein unschlagbarer Vorteil des Baustoffes Holz.
Ein weiterer Vorteil: Holzkonstruktionen haben im Vergleich zu Stahl oder Beton ein geringeres Gewicht. So wird es möglich Wohnraum auf bereits bestehenden Gebäuden zu schaffen, ohne deren Statik zu beeinträchtigen oder teure zusätzliche Baumaßnahmen durchführen zu müssen.
Holz – ein moderner Baustoff der nachwächst
„Der moderne Holzbau bietet eine Fülle von Möglichkeiten für die Schaffung des dringend benötigten Wohnraums in den Städten. Egal ob Geschosswohnbau, wie das Dantebad in München, oder die Aufstockung bestehender Gebäude: Holz ist ein unglaublich vielseitiger, ökologischer Baustoff aus der Region, der zukünftig eine große Rolle im urbanen Bauen einnehmen wird“, ist der Vorsitzende von proHolz Bayern Johann Koch überzeugt.
In diesem Kontext wird immer wieder die Frage gestellt, ob es genug Holz gibt, um einer erhöhten Nachfrage gerecht werden zu können. „Wenn Bayerns Wälder von unseren Waldbesitzern weiterhin so nachhaltig und naturnah bewirtschaftet werden wie die letzten Generationen, wird immer ausreichend Holz zur Verfügung stehen. Aktuell werden durchschnittlich 9 Kubikmeter Holz pro Jahr und Hektar genutzt. Dem steht ein Zuwachs von durchschnittlich 11,9 Kubikmeter pro Jahr und Hektar gegenüber. Pro Sekunde wächst in Bayern 1 Kubikmeter Holz nach, pro Minute ergibt das die Holzmenge die für ein Einfamilienhaus benötigt wird. Wer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet, hinterlässt keine Schulden bei der Natur und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, so Johann Koch weiter.
 

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