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Holzbau-Charta in Österreich

Holzbau-Charta in Österreich

Das Konjunkturpaket der österreichischen Bundesregierung sieht die Schaffung von 300.000 neuen Wohnungen vor. Mit der Unterzeichnung der FHP-Charta wird ein klares Bekenntnis abgegeben, Holz im Wohnbau vermehrt einzusetzen. Bundesminister Andrä Rupprechter unterschrieb als erster die FHP-Charta für Holzbau und setzte damit ein sichtbares Zeichen für die Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzpolitik Österreichs.
Alle sind eingeladen, durch ihr Voting die Initiative zu unterstützen
Georg Starhemberg, Vorsitzender Kooperationsabkommen Forst Holz Papier (FHP) und Initiator der Holzbau-Charta, ermuntert zur Teilnahme: „Der Holzbau steht für eine moderne und nachhaltige Wirtschaftspolitik. Holz ist genial, Menschen, die Holz verwenden auch. Mit der Unterzeichnung der FHP-Charta für Holzbau wird ein wichtiger Schritt hin zu einer höheren Lebensqualität, mehr Klimaschutz und steigendem Wohlstand gesetzt. Die Wertschöpfung bleibt dadurch im Land und ist ein zusätzlicher Arbeitsplatzmotor.“ Jeder könne durch einen schnellen Klick diese FHP-Initiative unterstützen, und zwar unter: www.wald-in-oesterreich.at/holzbaucharta
 
Holzbau als Wirtschaftsmotor in Österreich
Mit einem Außenhandelsüberschuss von durchschnittlich 3,5 Mrd. € zählt die Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier zu den wichtigsten Aktivposten des österreichischen Außenhandels. Als Motor der Wertschöpfungskette Holz trägt der Holzbau durch einen hohen Verarbeitungsgrad in Österreich und eine Stärkung der strukturschwachen Regionen zu einer erhöhten Wertschöpfung bei. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstumsimpulsen für Klein- und Mittelbetriebe wird der ländliche Raum gestärkt, da 300.000 Einkommensbeziehern in 172.000 (vorwiegend Familien geführten) Unternehmen eine Lebensgrundlage geboten wird.
Holzbau ist aktiver Klimaschutz
Bei Holz-Gebäuden ersetzt Holz andere Baustoffe, deren Herstellung CO2-intensiv ist. Somit werden bei Holzbauten Emissionen vermieden. Auch als CO2-Speicher leistet der Holzbau einen wichtigen Beitrag für die Klimapolitik: pro Kubikmeter werden bis zu 1 t CO2-Äquivalent langfristig gespeichert. Ein modernes Einfamilien-Holzhaus bindet somit die Menge CO2, die ein Kfz in 40 Jahren verursacht. Außerdem muss das Baumaterial Holz nicht aufwendig entsorgt werden. Am Ende seines Lebenszyklus kann es als Energieträger zum Einsatz kommen und dabei fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl oder Gas ersetzen. Auch hier werden zusätzliche Emissionen eingespart.
FHP

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