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Holz und Kunststoff für Umweltschutz verschmelzen

In Gärten sind Mischprodukte aus Holz und Plastik – sog. Wood Plastic Composites (WPC) – der neue Trend. Erste Terrassendielen und Möbel aus diesem neuartigen Verbundwerkstoff sind im Handel. Gegenüber herkömmlichem Vollholz sind WPC witterungsbeständiger und in großer Formenvielfalt produzierbar. Auch ökologisch versprechen WPC großes Potenzial: Sie können Kunststoffe aus Erdöl ersetzen, den Einsatz von Tropenholz vermeiden und den Anteil von nachhaltig produziertem Holz in diesem Marktsegment erhöhen. Zudem müssen WPC zur Formgebung nicht zerspant werden, wodurch deutlich weniger Abfall entsteht.

Doch ist das tatsächliche Potenzial der Umweltentlastung von WPC nicht vollständig erforscht. Daher fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Projekt des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung (Wilhelm- Klauditz-Institut WKI) in Braunschweig mit rund 274000 €, welches u.a. eine Ökobilanz von WPC zum Ziel hat. Auch soll der neue Werkstoff WPC weiterentwickelt werden, dass er beispielsweise als Ersatz für Pfosten und Träger aus Vollholz am Bau einsetzbar ist.
 

DBU

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