ABO
Holz für den Garten- und Landschaftsbau

Holz für den Garten- und Landschaftsbau

Dass der Garten- und Landschaftsbau ein interessanter Einsatzbereich für nachwachsende Rohstoffe ist, dokumentierte Klaus Diehl vom Kompetenzzentrum HessenRohstoffe e.V. (HeRo) auf dem 4. GaLaBau-Forum Thüringen in Erfurt.
HeRo erstellt derzeit in Kooperation mit dem WeGa Kompetenznetz Gartenbau im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) einen Leitfaden für Kommunen, der eine Übersicht über den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und biobasierter Produkte in den Bereichen Grünflächen und Forst gibt. Auch für Verbraucher, Planer und Fachbetriebe sollen im Anschluss die Ergebnisse aufbereitet werden.

Diehl gab Verarbeitungshinweise für die dauerhafte Verwendung des traditionellen Baustoffs Holz im Außenbereich. So sind die richtige Holzwahl sowie die Beachtung der Regeln des konstruktiven Holzschutzes die wichtigsten Voraussetzungen für die Langlebigkeit einer Holzkonstruktion. Der physikalische Holzschutz, der mit einer Vielzahl an Behandlungs- und Imprägniermitteln auf NawaRo-Basis gewährleistet werden kann, schützt das Holz vor Witterungseinflüssen und wirkt somit hierbei unterstützend. Ergänzend nannte Diehl die Vorteile moderner Werkstoffe auf Holzbasis, die in den letzten Jahren entwickelt wurden.

Im Zuge von Baumaßnahmen entlang von Verkehrswegen oder Gewässern spielt weiterhin die Verwendung von Holzstämmen, Naturfaserprodukten, Wolle und Weiden-Flechtwerk oder Bodenhaftmitteln auf Stärkebasis im Erosionsschutzbereich eine Rolle.

HeRo

Auch interessant

von