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Holz-Fertighäuser liegen 2019 auf Rekordkurs

Zum ersten Mal lag die Fertigbauquote eines Quartals jetzt über 20 %: Bundesweit entfielen von Januar bis März 2019 insgesamt 20,9 % der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf ein industriell vorgefertigtes Haus aus der Fabrik.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in den ersten drei Monaten 2019 insgesamt 23.605 neue Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 4.935 in Fertigbauweise. Mit einem Plus von 12,1 % schnitt der Fertigbau dabei besser ab als der Gesamtmarkt, wo ein Anstieg um 1,6 % registriert wurde. Entsprechend deutlich lag die Fertigbauquote jetzt über dem Vorjahreswert von 18,9 %.

Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) schätzen Bauherren vor allem die Energieeffizienz moderner Holz-Fertighäuser und daraus resultierende Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel der KfW-Bank. Die individuelle Hausplanung und kurze Bauphase samt umfassenden Serviceleistungen bis hin zum schlüsselfertigen Eigenheim seien ebenfalls stark nachgefragt.

Im Ländervergleich ist der Marktanteil von Holz-Fertighäusern in Baden-Württemberg mit 39,0 % am höchsten, gefolgt von Hessen mit 30,9 %. In Nordrhein-Westfalen liegt die Fertigbauquote bei unterdurchschnittlichen 13,7 %.

Red./BDF

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