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Mit Holz in den 4. Stock

Mit Holz in den 4. Stock

Am 4. Februar fanden in Olsberg/Sauerland beim Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien (I.D.E.E.) die 13. Ausstellertage unter dem Motto „Holz – Motor nachhaltigen Wachstums in ländlichen Räumen“ statt.
Wie der Bundesverband Säge- und Holzindustrie Deutschland (BSHD) berichtet, lobte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, in seinem Vortrag den nachwachsenden Rohstoff Holz und seinen Beitrag zum Klimaschutz. Besonders der Holzbau müsse noch stärker gefördert werden. Remmel künigte an, die Landesbauordnung Holz-freundlicher zu gestalten. „Holz muss auch im 3. und 4. Stockwerk gehen“, so Remmel.

Wichtig für den Minister ist der Ausgleich der unterschiedlichen Interessen an den Wald, Artenschutz und Holznutzung müssen beide gefördert werden. Für die energetische Nutzung von Holz wünscht er sich eine Kasskadennutzung, Holz sollte erst nach einem oder zwei stofflichen Nutzungszyklen verbrannt werden. Es wird allerdings keine Restriktionen seitens der Landesregierung geben, um dieses Prinzip durchzusetzen.

Im Kleinprivatwald kann eine stärkere Holznutzung erfolgen. Kurzumtriebsplantagen eignen sich auf manchen landwirtschaftlichen Flächen; im Wald werde es solche Plantagen mit der jetzigen Landesregierung allerdings nicht geben. Die Windkraft soll zur Stromerzeugung im Wald ausgeweitet werden: Ziel ist es von derzeit 3 % auf 15 % im Jahr 2020 zu kommen.

BSHD

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