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Hohe Erlöse bei Säge- und Wertholzsubmission in Dresden

Hohe Erlöse bei Säge- und Wertholzsubmission in Dresden

Die 12. sächsische Säge- und Wertholzsubmission endete mit einem Gesamterlös von 282000 €. Wie bereits im Vorjahr wurde ein Bergahornstamm Spitzenreiter des Wertholzverkaufs in Dresden. Ein deutscher Furnierhersteller zahlt 3591 € für diesen Stamm an einen privaten Waldbesitzer aus dem Bereich des Forstbezirkes Chemnitz. Seit Dezember 2010 lagerten 940 der hochwertigsten Stämme (1060 Fm) aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung auf dem Verkaufsplatz in der Dresdner Heide.

30 Unternehmen der Holzindustrie und des Holzhandwerks, darunter auch Firmen aus Polen, Estland und Österreich beteiligten sich an der Submission, einem schriftlichen Preisgebotsverfahren. Die Mehrheit des Holzes (74 %) wurde von 90 privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern Sachsens angeboten. Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich die Tschechischen Staatsforsten mit 70 Fm Holz an dem einmal im Jahr in Sachsen stattfindenden Wertholzverkauf. Die Angebotspalette umfasste 25 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten. Verkaufsschwerpunkte bildeten Stiel- und Traubeneiche mit 41 %, Europäische Lärche und Gemeine Esche mit jeweils 14 % der Holzverkaufsmenge.
 
Der Durchschnittspreis liegt mit 272 €/Fm deutlich über dem Vorjahreswert (239 €/Fm). Der aktuelle Trend zu hochwertigem Eichen-, Ahorn- sowie Lärchenholz ist weiter ungebrochen. Eine Wahrung des Preisniveaus konnte bei den am häufigsten angebotenen Trauben- und Stieleichenstämmen mit 353 €/Fm (367 €/Fm im Vorjahr) erzielt werden. Bergahornstämme wurden für durchschnittlich 508 €/Fm verkauft (491 €/Fm im Vorjahr). Die Stämme der Gemeinen Esche wurden zu einem Durchschnittserlös von 210 €/Fm (Vorjahr 198 €/Fm) veräußert. Eine deutliche Preissteigerung wurde bei den angebotenen Lärchenstämmen mit einem Durchschnittserlös in Höhe von 260 €/Fm erzielt (198 €/Fm im Vorjahr).

Sachsenforst

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