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Hochschule Rottenburg: Bewerberzahlen im Höhenflug

Hochschule Rottenburg: Bewerberzahlen im Höhenflug

Eigentlich war man davon ausgegangen, dass der Bewerberdruck auf die Studienplätze an baden-württembergischen Hochschulen wieder sinken würde. Die Fragen waren lediglich, ab wann und auf welches Niveau.
Ein ganz anderes Bild zeigt sich jetzt an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR): Dort legten die Bewerberzahlen noch einmal um 20 % zu.
Mitte Juli endete die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2015/2016. An der HFR waren zu diesem Termin 1.057 Bewerbungen auf die fünf Bachelor-Studiengänge eingegangen. Das sind nicht nur so viele wie nie zuvor, sondern sogar 200 mehr als im Vorjahr und 230 mehr als im Jahr 2012, als man wegen des doppelten Abiturjahrgangs mit einem Ansturm auf die Hochschulen gerechnet hatte. „Dieses nicht nur anhaltende, sondern deutlich gestiegene große Interesse der jungen Leuten an unseren Studiengängen ist eine sehr deutliche Bestätigung unserer Arbeit“, freut sich Rektor Bastian Kaiser. „Schon dass es überhaupt eine Zunahme der Bewerberzahlen gegeben hat, dürfte sich gegen den allgemeinen Trend bewegen. Dass es dann gleich 20 % mehr sind, sehen wir als ein klares Votum für den Ruf und die Qualität der HFR.“
In Rottenburg weiß man, was die (Forst-)Praxis braucht 
„Zugpferd“ dieser unerwarteten Entwicklung sind die Studiengänge Forstwirtschaft und Nachhaltiges Regionalmanagement. Deren Zunahmen liegen noch höher als die der Studiengänge Holzwirtschaft und Erneuerbare Energien.
Das große Interesse an der HFR, ihren Zukunfts-Themen und Studiengängen bedeutet, dass die Zulassungslatte für die Bewerberinnen und Bewerber noch einmal höher liegt. Was die eine oder den anderen ärgern mag, ist aus Sicht der Hochschule und des nachgelagerten Beschäftigungssystems für die Absolventen ein wichtiges Element zur Sicherung einer anerkannt hohen Ausbildungsqualität in Rottenburg.
Gerade in der Forstwirtschaft genießt die HFR bundesweit und international einen ausgezeichneten Ruf und über ein dichtes, bewährtes Partnernetzwerk. In Rottenburg weiß man, was die Praxis braucht und in der überschaubaren Zukunft zusätzlich benötigen wird. Die enge Verzahnung von anwendungsorientierter Forschung und Praxisrelevanz in der Lehre verschafft der Hochschule den Blick in die Zukunft. Das müsse jedenfalls der Anspruch einer mehrfach ausgezeichneten Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) sein, betont Rektor Bastian Kaiser.
HFR

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