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Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg: Ab 2017 Master für Forstwirtschaft

Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg: Ab 2017 Master für Forstwirtschaft

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat den Antrag der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) auf Einrichtung eines zusätzlichen Masterstudiengangs bewilligt. Nach mehreren Studiengängen zur Ausweitung ihrer Fachkompetenz richtet die HFR mit dem Master für Forstwirtschaft jetzt einen Studiengang ein, der ihr Portfolio abrundet und die Hochschule nun zum kompletten forstlichen Kompetenzzentrum.
„Master 2016“ startet 2017
Die Hochschule für Forstwirtschaft hat im Ausbauprogramm Master 2016 den Zuschlag für einen weiteren forstlichen Studiengang bekommen.“ Was zunächst unspektakulär klingt, kennzeichnet für die HFR einen großen Erfolg: Aufgrund der breiten Anerkennung der hohen Ausbildungsqualität der HFR auf der Bachelorebene wurden die Bitten der Praktiker an die Hochschule immer lauter, auch für den forstlichen Nachwuchs der herausragenden Führungspositionen in der öffentlichen und privaten Forstwirtschaft zu sorgen. Die HFR hat diesen Wünschen mit ihrem Antrag im Landesprogramm „Master 2016“ gerne entsprochen und kann 2017 erstmals 20 Studienanfängerplätze für ausgezeichnete Absolventinnen und Absolventen forstlicher Bachelorstudiengänge in Deutschland und Europa anbieten.
„Dieser Masterstudiengang orientiert sich ausdrücklich an den Erfordernissen des Beschäftigungssystems“, betont Rektor Bastian Kaiser, „er unterscheidet sich damit von den eher wissenschaftlichen Masterstudiengängen unserer Disziplin und wird deshalb in enger Abstimmung mit der Praxis weiterentwickelt und kontinuierlich gepflegt werden. Das ist uns wichtig und entspricht dem Selbstverständnis einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Deshalb steht der Studiengang auch nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu den Angeboten der Universitäten.“
Den Ausschlag für die HFR haben in diesem wettbewerblichen Verfahren des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg neben ihrer Anerkennung in der Praxis auch ihre ideale Ausstattung mit dem 2.500 ha großen „eigenen“ Lehr- und Ausbildungsrevier im Kommunalwald der Stadt Rottenburg gegeben, das gewachsene Forschungsumfeld auf dem Campus Schadenweilerhof sowie die Flankierung des neuen Studiengangs durch mehrere verwandte und zukunftsorientierte Fachdisziplinen vom Wassermanagement, über die ländliche Entwicklung, die energetische Biomassenutzung bis zur Holzwirtschaft.
Ab 2017 bietet die HFR dann insgesamt fünf Bachelorstudiengänge und drei Masterstudiengänge an und ist zudem an der Ausbildung junger Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen für das Fach Naturwissenschaft und Technik (NWT) der Universität Tübingen beteiligt.
 

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