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Hochgebirgstransporter

Hochgebirgstransporter

Er galt neben den Iglhaut-Sprintern über lange Jahre als der geländegängigste Transporter weit und breit – der Iveco Daily 4×4, schon ab Werk mit ernsthafter Allradtechnik. Im Sommer soll die Neuauflage kommen.Unter der modern geschnittenen Kabine der neuen Daily-Generation wurde ganz ordentlich aufgerüstet: Der Dreiliter-Vierzylinder-Diesel leistet 170 PS und bringt 400 Nm Drehmoment. Neben großen Rädern und stark erhöhter Bodenfreiheit sorgt auch das Getriebe für Vorwärtsdrang in allen Lebenslagen: Die sechs Gänge laufen über einen Splitter und eine Geländeuntersetzung (3 : 1) – macht zusammen 24 Gangabstufungen. Der Iveco Daily 4×4 fährt mit Permanent-Allrad, wobei standardmäßig 68 % der Antriebskraft nach hinten geleitet werden. Für schweres Gelände lässt sich das Verteilergetriebe sperren, außerdem stecken in beiden Achsen Differenzialsperren.Die Blattfedern sind als sogenannte Parabel-Federn aufgebaut. Dabei haben die einzelnen Federlagen Abstand voneinander, was gegenüber verbundenen Blattfedern ein besseres Ansprechverhalten und höheren Federungskomfort bietet. Auch die Achsverschränkung profitiert von Parabel-Federn. Der Daily 4×4 kommt als Normalkabine in den Radständen 3050 und 3400 mm sowie mit einer Doppelkabine im langen Radstand.Neben den Aufbauern von Expeditionsfahrzeugen liegt die Zielgruppe für den Daily 4×4 hierzulande wohl vor allem im Tiefbau und bei den Leitungsbetreibern. Aber auch Forstbetriebe im Gebirge finden hier eine ernstzunehmende Alternative zu großen Pick-ups. Für den Einsatz als Arbeitsmaschine kann man auf eine Vielzahl von möglichen Nebenabtrieben, sowohl am Getriebe als auch am Verteilergetriebe, zurückgreifen.

Heinrich Höllerl

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