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Schnittholzproduktion erhöht

Das Statistische Bundesamt informiert über die Schnittholzproduktion in Deutschland. Ein Blick auf die Entwicklung in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017.

In Deutschland ist die Produktion von Nadelschnittholz bezogen auf die jeweils ersten neun Monate 2017 und 2016 um rund 507.000 m³ bzw. 3,1 % auf 16,70 Mio. m³ gestiegen. Dabei erhöhte sich die Erzeugung von rauer Ware geringfügig um 2,1 % auf 13,72 Mio. m³, die von Hobelware legte sogar um 8,3 % auf 2,98 Mio. m³ zu.

Im Vergleich des dritten Vierteljahres 2017 mit dem Vorquartal ist die Produktion von Nadelschnittholz deutlich um 7,4 % bzw. 412.000 m³ gestiegen. Die Erzeugung von rauer Ware erhöhte sich um 6,8 % bzw. 311.000 m³ und die von Hobelware um 10,1 % bzw. 101.000 m³.

Die Fertigung von Laubschnittholz bis Ende September 2017 erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum leicht um 10.000 m³ bzw. 1,2 % auf 847.000 m³. Der Anteil an nichttropischem sägerauem Holz ist von 48,5 % auf 51,1 % gestiegen. Bei der Erzeugung von Rauware errechnet sich mit 425.000 m³ im Vorjahresvergleich ein Anstieg um 4,5 %, bei der Produktion von Hobelware war dagegen ein leichtes Minus von 1,9 % auf 423.000 m³ zu verzeichnen.

Im Vergleich des dritten Vierteljahres 2017 mit dem Vorquartal ist die Produktion von Laubschnittholz recht kräftig um 11,1 % bzw. 34.000 m³ gesunken. Die Erzeugung von nichttropischer rauer Ware verringerte sich um 15,0 % bzw. 23.000 m³ und die von nichttropischer Hobelware um 7,3 % bzw. 11.000 m³.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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