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Export und Import von Buchenstammholz

Bis Ende September 2017 lagen die deutschen Exporte von Buchenstammholz mit insgesamt 633.000 Fm um 18 % über der vergleichbaren Vorjahresmenge. Bei dem Vergleich der beiden Jahre 2016 und 2015 war noch ein Minus von 3 % zu beobachten. Hauptverantwortlich für den Anstieg waren neben den Mehrlieferungen nach China und vor allem die stark erhöhten Exporte nach Österreich und Dänemark.

Die Exporte nach China, dem wichtigsten Abnehmer, legten nochmals um fast 9 % auf 289.000 Fm zu, nach Österreich stiegen die Ausfuhren um ein Drittel und die nach Dänemark um zwei Zehntel. Damit gingen fast acht Zehntel aller Buchenstammholzexporte an diese drei Länder. Beachtlich ist auch das Plus der Exporte nach Frankreich, Belgien und in die Slowakei, wohingegen die Lieferungen nach Indien von 24.000 Fm auf nur noch 18.000 Fm zurück gingen.

Der Durchschnittswert der Exporte frei Grenzübergang lag im Durchschnitt des Betrachtungszeitraumes bei 109 €/Fm (Vorjahr 116 €/Fm).

Die Importe von Buchenstammholz erhöhten sich im Betrachtungszeitraum sehr kräftig um 72 % auf 69.000 Fm. Hauptlieferländer waren Frankreich (29.000 Fm, Vorjahr 7.000 Fm), Polen (22.000 Fm, Vorjahr 24.000 Fm), Österreich (9.000 Fm, Vorjahr 600 Fm und Tschechien (6.000 Fm, Vorjahr 3.000 Fm). Aus der Schweiz kamen mit 900 Fm acht Zehntel weniger.

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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