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Geschäftslage der Spanplattenhersteller

Die Geschäftslage bezeichneten Ende November 2017 erneut alle an der ifo- Umfrage beteiligten Spanplattenhersteller als gut. Für die kommenden sechs Monate sind die Erzeuger von Spanplatten etwas weniger positiv gestimmt: Nach Einschätzung von zwei Dritteln dürfte sich die Geschäftslage weiter verbessern, alle anderen sind der Ansicht, dass die die gegenwärtige gute Situation nun konstant bleiben dürfte.

Das Produktionstempo blieb bei allen Testteilnehmern konstant. Die Lagerbestände an Spanplatten wurden von fast zwei Dritteln als zu klein und von den übrigen als ausreichend bezeichnet. Das Einkaufsinteresse an Holzspanplatten blieb bei allen Befragten konstant. Dennoch haben sich die Auftragsbestände bei zwei Dritteln erhöht und wurden entsprechend von ebenfalls zwei Dritteln als verhältnismäßig groß bezeichnet. Die Produktionsgeschwindigkeit dürfte sich nach Einschätzung aller Firmen nicht ändern.

Laut Zusatzerhebung des ifo-Instituts bezeichnen alle Testteilnehmer ihre Wettbewerbsposition in Deutschland als unverändert. Die Wettbewerbsposition in Europa sehen ebenfalls alle Betriebe als unverändert. Außerhalb Europas schätzen 39 % der Erzeuger Ihre Wettbewerbsposition als gleich ein, alle anderen machten hierzu keine Angaben oder sahen unveränderte Chancen.

Die inländischen Verkaufspreise blieben bei allen Testteilnehmern stabil. Der Erzeugerpreisindex von rohen oder geschliffenen Holzspanplatten ist zuletzt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit einem Stand von 112,7 Punkten (2010 = 100) um 1,9 % über Vormonatsniveau gestiegen. Der entsprechende Vorjahreswert wurde damit um 5,4 % übertroffen. Nach Einschätzung von zwei Dritteln der befragten Spanplattenhersteller dürften die Spanplattenpreise in den kommenden drei Monaten steigen, alle übrigen gehen von Preisstabilität aus. Für das Exportgeschäft wird mit keiner Änderung gerechnet.

HMI, Quelle: ifo

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