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Deutschland: Exportschlager Nadelhobelware

Bis Ende September 2017 stiegen die deutschen Ausfuhren von Nadelhobelware mit insgesamt 1,47 Mio. m³ um 30 % über die Menge des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Im Jahr 2016 war lediglich ein Plus von 13 % zu verzeichnen und im ersten Halbjahr 2017 um 20 %. Hauptverantwortlich für das kräftige Plus waren die Zuwächse bei den Lieferungen in die USA um 500 %. Aber auch nach Frankreich ging ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Die Lieferungen nach Korea stiegen um drei Zehntel und die nach Japan um gewaltige 340 %. Kräftige Einbußen waren dagegen bei den Ausfuhren nach Großbritannien, China und Indien zu verzeichnen. Der Wert aller Lieferungen bei Grenzübergang lag im Durchschnitt der ersten neun Monate dieses Jahres bei 278 €/m³ (Vorjahr 276 €/m³).

Die Einfuhr von Nadelhobelware sank im Betrachtungszeitraum um 20 % auf 613.000 m³. Im vergangenen Jahr war noch ein Plus um 7 % zu beobachten. Während sich die Bezüge aus dem wichtigsten Lieferland Polen nur leicht verringerten, sanken die aus Schweden, Österreich, Tschechien und Belgien teils recht kräftig. Ein deutliches bis kräftiges Plus war hingegen bei den Bezügen aus Finnland und Russland, aber auch aus Estland und Weißrussland zu beobachten. Der Wert aller Bezüge bei Grenzübergang lag im Durchschnitt der ersten neun Monate dieses Jahres bei 318 €/m³ (Vorjahr 290 €/m³).

Per Saldo lag in den ersten drei Monaten dieses Jahres das Verhältnis Export von Nadelhobelware zu Import bei einem Faktor von 2,40 (Vorjahr 1,49).

HMI, Quelle: Statistisches Bundesamt

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