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Holzbedarf in Japan

Im Jahr 2016 stieg Japans Gesamtbedarf an Holz im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % auf insgesamt 78,08 Mio. m³. Die Baubeginne lagen im Jahr 2016 um 6,4 % höher als 2015, was die sowohl die Nachfrage nach Schnittholz als auch die nach Sperrholz ankurbelte. Hinzu kam die Inbetriebnahme neuer Biomassekraftwerke.

Der Selbstversorgungsgrad an Holz nahm 2016 um 1,6 Punkte auf 34,8 % zu. Nachdem die Einfuhren von Schnittholz zulegten, reduzierte sich hier der Selbstversorgungsgrad um mehr als 0,7 Punkte. Bei Energieholz erhöhte er sich aufgrund eines erhöhte Inlandsangebotes um 6,0 Punkte.

Der inländische Holzeinschlag stieg im Jahr 2016 um 8,9 % auf 27,14 Mio. m³. Gleichzeitig legten die Importe um 1,4 % auf 50,94 Mio. m³ zu. Der Großteil des Zuwachses bei der Inlandsproduktion resultiert aus einem Anstieg der Energieholzerzeugung, während die Produktion von Holz zur Herstellung von Schnittholz und Sperrholz lediglich geringfügig um 2,6 % wuchs. Da im Jahr 2017 mehr Biomassekraftwerke an den Start gingen, dürfte die Verwendung von Holz als Brennstoff den zweitgrößten Anteil am gesamten Holzbedarf einnehmen. Die heimische Nachfrage nach Sperrholz steigt in 2017 voraussichtlich auf fast 4,0 Mio. m³, wobei die Nachfrage nach Sperrholz für Fußböden von tropischem Laubholz dominiert wird.

HMI, Quelle: ITTO

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