Forstpolitik

Hin und Her um Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude

Bearbeitet von Rainer Soppa

Die Neukonzeption der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude muss nach Ansicht des Verbands der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) zur Umsetzung einer modernen und verlässlichen Förderung von klimafreundlichem Bauen genutzt werden. Holz könne und müsse dabei eine entscheidende Rolle spielen.

„Eine Übergangsregelung vor dem verkündeten Förderstopp wäre dringend notwendig gewesen. Die Verunsicherung und der Vertrauensverlust bei den Hausbauerinnen und Hausbauern hätten so vermieden werden können. Umso dringender ist es, dass nun die Neukonzeption zur Umsetzung einer modernen und verlässlichen Förderung von klimafreundlichem Bauen genutzt wird. Holz kann und muss dabei eine entscheidende Rolle spielen. Die Bundesregierung muss dazu die richtigen Weichen stellen, damit Holz seinen Beitrag zur Transformation leisten kann. Die Kaskadennutzung von Holz muss dabei das zentrale Prinzip werden, damit die Bauwende gelingt.“, erklärt die Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), Anemon Strohmeyer, zur Wiederaufnahme der Antragsbearbeitung im Rahmen der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude.

Strohmeyer weiter: „Holz ist ein knapper werdendes Gut. Keinesfalls darf die Bundesregierung daher für das Verbrennen von recyclingfähigem Altholz weitere Anreize setzen. Denn Holz wird seine Vorteile für das Klima, aber auch seine Kosteneffizienz nur ausspielen können, wenn es in ausreichendem Maße für die stoffliche Verwendung im Bau zur Verfügung steht. Dafür muss die Bundesregierung die Voraussetzungen schaffen.“

Quelle: VHI