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Wald ist Rohstoff- und Energielieferant, erfüllt vielseitige Schutzfunktionen, ist Lebens- und Erholungsraum und Klimaregulator.

HFR wirbt für Forststudium

Als zweitgrößtes Ökosystem der Erde beeinflussen Wälder die Lebensbedingungen auf unserem Planeten erheblich. Nicht nur der Regenwald in den Tropen, sondern auch unsere Wälder in Deutschland erfüllen viele unterschiedliche aber allesamt wichtige Funktionen. An der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg werden die Forstleute von morgen ausgebildet.

Wald ist Rohstoff- und Energielieferant, erfüllt vielseitige Schutzfunktionen (wie zum Beispiel Erosionsschutz, Lawinenschutz oder Wasserschutz uvm.), ist Lebens- und Erholungsraum und Klimaregulator. Zugleich werden unterschiedlichste Ansprüche an den Wald gestellt.

Erst kürzlich legte die EU-Kommission eine Biodiversitätsstrategie vor, welche eine Verbesserung der Quantität – also der Aufforstung, Wiederbewaldung, Agroforstwirtschaft – und der Qualität der Wälder vorsieht. Die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der Wälder gegen die Gefahren des Klimawandels soll aktiv gefördert werden. Die Strategie hebt deutlich die Verantwortung von Forst-leuten hervor, die nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten sowie die Waldbiodiversität wiederherzustellen und zu erhalten. Der Wald in seiner Multifunktionalität bildet die Basis für bioökonomisches Handeln, daher muss eine nachhaltige Waldnutzung unter Erfüllung aller sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten gewährleistet sein.

Bachelor- und Masterstudiengänge

Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) weist auf ihre Studiengänge in der Forstwirtschaft hin. Mit interessanten und abwechslungsreichen Lehrinhalten wie Naturschutz und Landschaftsma-nagement, Ökobilanzierung, Bodenmanagement, Forsteinrichtung, Waldbausysteme, Holzverwendungsmöglichkeiten, Forsttechnik, Waldpädagogik und vieles mehr, werden Führungskräfte ausgebildet, um die Herausforderungen, die der Klimawandel für den Wald bedeuten, zu meistern

Der Masterstudiengang vertieft das fächerübergreifende Verständnis der ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge und vermittelt Fachkompetenz in der Planung, Organisation und Führung von Forstbetrieben vermittelt.

Die beiden Studiengänge stehen zudem in enger Abstimmung mit künftigen Arbeitgebern, um nahe am Geschehen zu sein. Der regelmäßige Austausch mit Praktikern schon während des Studi-ums erleichtert den Absolventinnen und Absolventen den Berufseinstieg erheblich.

Während Familien und Jogger den Wald zu Corona-Zeiten wieder für sich entdecken, merken die Studierenden an der Hochschule in Rottenburg während des weitgehend digital stattfindenden Sommersemesters ganz deutlich, was gerade fehlt: das ständige Rausgehen in die Natur. Zahlreiche Exkursionen in den Wald vor der Hochschulhaustür und zu anderen spannenden Orten wie Nationalparks, Landesbehörden oder dem Europaparlament können gerade leider nicht oder nur digital stattfinden. Zum Glück ändert das sich aber schon wieder langsam.

Infos: www.hs-rottenburg.de

HFR

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