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HFR Rottenburg intensiviert Kontakte zu Japan

HFR Rottenburg intensiviert Kontakte zu Japan

Japan orientiert sich für die Reform seiner Forstwirtschaft und Forstausbildung an den Erfahrungen, Strukturen und Empfehlungen der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR). Der ehemalige Regierungschef Japans, Naoto Kann, hat in diesem Zusammenhang seinen erneuten Besuch an der HFR in Aussicht gestellt. Mit Rektor Bastian Kaiser und Professor Sebastian Hein befinden sich auf Einladung der japanischen Regierung sowie einiger japanischen Universitäten zurzeit zwei Vertreter der HFR in Japan, um aktuelle Eindrücke der forstlichen Verhältnisse und der forstakademischen Ausbildung zu gewinnen und sich in mehreren Fachsymposien und Kongressen mit rund 500 Forstexperten Japans auszutauschen.
Das Zusammentreffen mit dem ehemaligen Ministerpräsident Naoto Kan am 6. März war ein Höhepunkt des Besuchsprogramms. Seit des Besuchs von Kan im Jahr 2007 steht die HFR in stetigen Kontakt mit Japan und hat einige Besuche japansicher Experten erhalten. Gleichzeitig wurden mit Unterstützung der HFR, einer deutsch-japanischen Unternehmensberatung und zweier Forstkollegen aus Baden-Württemberg fünf „Modellwälder“ in den verschiedenen Klimazonen Japans angelegt. Ursprünglich ging es in diesen Kontakten um eine Unterstützung der japanischen Forstwirtschaft in der Entwicklung einer verantwortlichen Nutzung der Bergwälder Japans, die fast 70% der Landesfläche einnehmen sowie um die Etablierung einer Forstausbildung nach Rottenburger Vorbild.
HFR Rottenburg

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