Holzverkauf und Holzpreise

HessenForst: Laub- und Nadelwertholz hoch im Kurs

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Bei der diesjährigen zentralen Laub- und Nadelwertholzsubmission des Landesbetriebs HessenForst am 8. Februar 2022 in Jesberg und Jossgrund wurden 3.320 Fm Laub- und Nadelwertholz aus dem Staats-, Kommunal- und Privatwald in ganz Hessen angeboten.

99% der Lose erhielten ein Gebot, der Zuschlag wurde bei allen Losen erteilt. Insgesamt reichten 52 Bietende aus Österreich, der Schweiz, Dänemark, Frankreich und Deutschland Gebote ein.

Dominiert wurde das Angebot von der Eiche, die mit 1.594 Fm vertreten war. Danach folgten die Lärche mit 786 Fm, die Douglasie mit 467 Fm und die Esche mit 191 Fm. Bergahorn und Kirsche waren mit 85 und 81 Fm vertreten.

Durchschnittserlös Eiche plus 38 %

Die Eiche erzielte einen Durchschnittserlös von 820 €/Fm, dieser lag damit 38 % höher als im Vorjahr.

Das Spitzengebot konnte ein Walnuss-Stamm (1,19 Fm) aus dem Interessentenwald Ermetheis, mit 3.456 €/Fm erzielen. Der teuerste Stamm der Submission, eine Eiche (4,41 Fm), kam aus dem Staatswald des Forstamtes Bad Hersfeld und wurde für 7.183 € verkauft. Die teuerste Lärche (3,63 Fm) lieferte der Staatswald des Forstamtes Jossgrund mit einem Verkaufspreis von 2.904 €.

Hier die Ergebnisse der zentralen Laub- und Nadelwertholzsubmission des Landesbetriebs HessenForst:

HessenForst Submission
Quelle: HessenForst
Quelle: HessenForst