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„Hessens Wald wird nachhaltig bewirtschaftet“

Gegen illegalen Holzeinschlag und den Handel mit solchen Produkten hat sich Umweltministerin Lucia Puttrich anlässlich des Internationalen Tags des Waldes (21. März) ausgesprochen. Sie begrüßte den aktuellen Beschluss des Bundestages zur Änderung des Holzhandelssicherungsgesetzes. „Die bewährte Tradition der nachhaltigen Bewirtschaftung der heimischen Wälder ist ein Garant für den Erhalt des Waldes“, so Puttrich.
 
Hessen sei mit einem Waldanteil von rund 42 Prozent gleichauf mit Rheinland-Pfalz das waldreichste Bundesland. Illegaler Holzeinschlag sei ein international weit verbreitetes Problem. Um diesen illegalen Holzeinschlag zu bekämpfen, habe die EU im Jahr 2003 einen Aktionsplan beschlossen, sowie in den Jahren 2005 und 2010 entsprechende Verordnungen verabschiedet. Mit der nun erfolgten Änderung des Holzhandelssicherungsgesetzes wird das Holz aus allen Ländern erfasst und so wird garantiert, dass nur Holz auf den Markt gelangt, welches legal eingeschlagen wurde.
 
„Durch die Änderung des Gesetzes werden zudem die Interessen der heimischen Forstwirtschaft geschützt, die nach hohen Standards und gesetzeskonform arbeitet“, so Lucia Puttrich. Zudem sorgt das Holzhandelssicherungsabkommen dafür, dass Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden. Nachhaltigkeit spielt bei der Bewirtschaftung von Wäldern schon lange eine wichtige Rolle. So überrascht es auch nicht, dass der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft stammt und dort bereits vor 300 Jahren geprägt wurde. Seitdem wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit durch Forstleute, engagierte Waldbesitzer und Forstwissenschaftler stetig weiterentwickelt.
 
Aus Anlass dieses 300 jährigen Jubiläums wird im Jahr 2013 mit einer Gemeinschaftskampagne für die nachhaltige Forstwirtschaft geworben. Wesentliches Ziel der Kampagne ist es, das Vertrauen in die Forstwirtschaft und die Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffes Holz in Deutschland zu stärken. „Der integrative Ansatz einer multifunktionalen und nachhaltigen Forstwirtschaft gilt weltweit als Vorbild. Die Forst-Branche besitzt die Kompetenz und Erfahrung in allen Dimensionen der Nachhaltigkeit“, sagte die Umweltministerin.
 
Die Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft ist jedoch auch wichtig, weil der Wald eine wichtige Aufgabe für den Klimaschutz habe. „Wälder leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn sie speichern einen bedeutenden Anteil des Kohlenstoffvorrats der Biosphäre“, so Lucia Puttrich abschließend.

HMUELV

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