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HessenForst bestätigt anhaltend positiven Trend beim Eichenwertholz

HessenForst bestätigt anhaltend positiven Trend beim Eichenwertholz

Auf der bekannten Eichenwertholz-Submission im hessischen Forstamt Schlüchtern fanden Holzkunden auch in diesem Jahr wieder erstklassige Stämme. Kunden betonten, dass sie gerne auf noch mehr Holz ihre Angebote abgegeben hätten. Das spiegelt sich auch in den gestiegenen Durchschnittserlösen aller angebotenen Sortimente – die Eiche konnte 11 % gegenüber dem Vorjahr zulegen.

HessenForst zeigte sich als Koordinator mit den guten Ergebnissen dieser Eichensubmission – wie auch in Wettenberg und Jesberg – zufrieden.
34 Kunden aus Frankreich, Luxemburg, Österreich und Deutschland interessierten sich für insgesamt 1.832 Fm (Vorjahr 2.204 Fm) Eichenholz. 48 % des Angebotes stammten aus dem Kommunal- und Körperschaftswald, 46 % aus dem Staats- sowie 6 % aus dem Privatwald. Die Käuferschaft bestätigte wiederholt ihr Interesse an größeren Angebotsmengen.
Preise gestiegen
Für die Qualität des Holzes sprechen die erzielten Preise: Das bunt gemischte Bieterpublikum von Fassdaubenherstellern, Sägewerken, Holzhändlern und Kunsthandwerkern kaufte das Holz zum Durchschnittspreis von 591 €/Fm (Vorjahr 528 €/Fm). Auch die Sammellose der Stärkeklassen 3b/4 erzielten insgesamt gute Preise von durchschnittlich 325 €/Fm (280 €/Fm). Der Spitzenstamm kam aus dem Stadtwald Münzenberg im Forstamt Nidda und brachte 1.820 €/Fm – damit war die Münzenberger Eiche mit 7.644,- € auch der teuerste Stamm der Submission.
Den Nagel auf den Kopf getroffen
Bei der Submission am 1. März erwartete die Kunden auch eine Überraschung: Sogenannte Nagel-Eichen überzeugten mit der bizarren Holzstruktur gesunder Äste. Die Stämme erzielten Preise von 300 bis 480 €/Fm.
HessenForst

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