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HessenForst: Nadelwertholzsubmission erfolgreich

HessenForst: Nadelwertholzsubmission erfolgreich

Die diesjährige Nadelwertholzsubmission des Landes Hessen, durchgeführt vom Forstbetrieb Jossgrund, fand am 2. bzw. 4. Februar statt. Die Verkäufer präsentierten das Holz auf zwei Plätzen, es stammt sowohl aus dem Staats-, als auch aus dem Kommunal-und Privatwald. Zur Besichtigung lagen für die Bieter hauptsächlich Lärche und Douglasie aber auch Fichte und Kiefer sowie weitere Nadelbaumarten aus. Als echter Exot bereicherte ein Urweltmammutbaum den Auktionsplatz.
Insgesamt haben die Waldbesitzer 1.560 Fm Qualitätsholz angeboten. 24 Bieter aus Deutschland und Österreich reichten ihre Gebote ein. Mit 839 €/Fm kommt der wertvollste Lärchenstamm Hessens erneut aus dem Staatswald Jossgrund: Bei einem Volumen von 3,7 Fm bringt dieser Stamm 3.104 € und wird an einen Furnierhersteller aus Mainfranken verkauft.
Erlöse und Tendenzen
Der Durchschnittspreis der Lärche (279 €/Fm) stieg gegenüber dem Vorjahr (266 €/Fm) wieder an. Hier hat sich das verringerte Angebot positiv ausgewirkt.
Der Durchschnittspreis für die Douglasie (201 €/Fm) liegt auf Höhe der Vorjahre.
Furnierhersteller haben einzelne Stämme ersteigert – das ist erfreulich und ein Zeichen dafür, dass die Douglasie auch für höherwertigen Verwendungen in Frage kommt. Die Lieferbetriebe haben einige Lose aufgrund zu niedriger Gebote nicht angenommen.
Bei der Fichte kam das Spitzengebot aus Österreich: Mit 464 €/Fm konnte ein Furnierhersteller aus unserem südlichen Nachbarland seine Mitbieter übertrumpfen. Der Durchschnittspreis der Fichte (169 €/Fm) erreicht den der Vorjahre nicht ganz (2015: 181 €/Fm).
Bei der Kiefer kam das Angebot an zum größten Teil aus den lagerplatznahen Forstbetrieben. Der Durchschnittspreis (145 €/Fm) liegt auf dem Niveau der Vorjahre (2015: 155 €/Fm). Das Niveau der teuersten Kiefern des letzten Jahres konnte nicht erreicht werden.
Strobe/Thuja/Sonstige Nadelhölzer: Aufgrund der geringen Angebotsmenge sind Aussagen zu Trends nicht möglich. Erfreulich ist jedoch das Ergebnis der angebotenen Stroben. Die wenigen Thuja-Stämme wurden mit bis zu 400 €/Fm an kleinere Verarbeiter verkauft.
HessenForst

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