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Hessen-Forst: Erfolgreiche Submission in Schlüchtern

Hessen-Forst: Erfolgreiche Submission in Schlüchtern

Bei der diesjährigen Eichenwert- und -Schneideholzsubmission des Landesbetriebs Hessen-Forst am 30. März/1. April in Schlüchtern wurden 3212 Fm (Vorjahr 1744 Fm) Eichen-Wert und Stammholz aus ganz Mittel- und Südhessen angeboten. Trotz der Angebotserweiterung konnten stabile Preise für die jeweiligen Qualitäten erzielt werden. Davon wurde eine Menge von 3083 Fm in Einzellosen und 129 Fm in Sammellosen angeboten. 30 Fm blieben ohne Gebot (weniger als 1 % der Angebotsmenge).

„Hessen-Forst konnte aufgrund der großen Nachfrage unserer Kundschaft mit einer Steigerung der Angebotsmenge reagieren“, sagte Jörg van der Heide, zuständiger Abteilungsleiter für Rohholzverkauf. Die angebotene Holzmenge sei fast verdoppelt worden. „Wir sind mit dem Verkauf sehr zufrieden und bedanken uns bei unseren Kunden“, so van der Heide. Obwohl wegen der extremen Witterungsverhältnisse die Submission um vier Wochen verschobenen werden musste, war der Zuspruch der Kunden bemerkenswert.

55 % des Holzes kamen aus dem Staatswald, 37 % aus dem Kommunalwald und 8 % aus dem Klein- und Großprivatwald. Insgesamt reichten 24 (Vorjahr 28) Bieter Gebote ein. 20 % des Angebotes gingen an Kunden aus Frankreich.

Der durchschnittliche Erlös über die gesamte Angebotsmenge betrug 397 € (Vorjahr: 460). Für Einzellose lag der Durchschnittserlös bei 402 € (Vorjahr 467 €). Das Spitzengebot konnte ein Stamm aus dem Staatswald, Forstamt Nidda, mit 1359 €/Fm erzielen (8,0 m Länge, 65 cm Mittendurchmesser, 2,50 Fm Volumen). Die Firma Mehling & Wiesmann aus Lohr/Main erwarb den teuersten Stamm der Submission mit insgesamt 5436,96 € (8,5 m Länge, 85 cm Mittendurchmesser, 4,82 Fm). 129 Fm Schneideholzlose der Güteklasse B 3a/3b/4 erzielten einen Durchschnittserlös von 283 € (Vorjahr 309 €).  
Die beteiligten Waldbesitzer waren mit dem erzielten Ergebnis sehr zu frieden. Qualitätsbedingt konnten die Preise an die Durchschnittserlöse des Jahres 2010 nicht herankommen. „Ein wesentlicher Grund für die Qualitätsverschiebung liegt in der Angebotserweiterung“, erklärte van der Heide.
Hessen-Forst

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