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Nur noch wenige Güterbahnhöfe in Südniedersachsen sind in Betrieb. Einer der wichtigsten ist der Bahnhof in Herzberg.

Holztransport am Bahnhof Herzberg

Sie sind „die Letzten ihrer Art“ – nur noch wenige Güterbahnhöfe sind in Südniedersachsen in Betrieb. Einer der wichtigsten Bahnhöfe für den Holztransport liegt in Herzberg.

Hier schickt der Betreiber Bruno Reimann GmbH & Co. KG 500 bis 600 m lange Güterzüge auf die Reise. Auf einen Zug passen 70 LKW-Ladungen und nach Sturm „Friederike“ herrscht in Herzberg Hochbetrieb: Der Orkan hat den Harz und die Landkreise Northeim und Göttingen besonders stark getroffen. Die Niedersächsischen Landesforsten wollen viel Sturmholz auf der Schiene zu weiter entfernten Sägewerken bringen lassen. Ziel ist es, die Nadelhölzer schnellstmöglich zu den holzverarbeitenden Werken zu bringen. Je mehr Sturmholz aus den zerstörten Wäldern abtransportiert und verarbeitet wird, desto geringer sind die Folgeschäden durch Borkenkäferbefall oder Holzentwertung. Die Güterbahnhöfe in Herzberg, Langelsheim und Stadtoldendorf helfen so den Waldbesitzern in Südniedersachsen, die Schäden des Orkans Friederike zu mildern.

 

Niedersächsische Landesforsten

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