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Hendunger Wertholzsubmission "klein aber fein"

Hendunger Wertholzsubmission „klein aber fein“

Die Wertholzsubmission der noch jungen Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) „Fränkische Rhön und Grabfeld e.V.“ hat ein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht. Nur ausgewählte Spitzenqualitäten wurden präsentiert. Während in den Vorjahren überwiegend Holzverarbeiter aus dem Ausland den Zuschlag erhielten, floss heuer die meiste Ware am nationale und regionale Holzverarbeiter. FBG-Mitarbeiter Roland Warmuth erläuterte das Ergebnis des Wertholzverkaufs.
Die Mitglieder der FBG dienten insgesamt 150 Fm der Submission an, überwiegend Eiche. Aber auch einige Buntlaubhölzer wie Ahorn oder Kirsche kamen zum Verkauf. Der erzielte Durchschnittspreis für Eiche betrug 475,- EUR/Fm und verfehlte den Spitzenwert vom Vorjahr nur um 20 EUR/Fm. Für Esche wurden durschnittlich 175 EUR/Fm und für Kirsche 629 EUR/Fm erzielt.
Der wertvollste Stamm kam aus der Gemeinde Hendungen und brachte es auf 1291 EUR/Fm. Damit wurde für diesen Eichenstamm ein Gesamterlös von 1691,- EUR erzielt. Die teuerste Eiche auf dem Platz kam von der Waldkörperschaft Wargolshausen. Der Stamm wechselte für 1714,- EUR den Besitzer. Von der Waldkörperschaft Aubstadt erzielte eine Kirsche unterfrankenweit den absoluten Höchstpreis: Ein Furnierwerk aus Minden (Ostwestfalen) kaufte für 1773 EUR den 1,55 Fm großen Stamm.
FBG-Mitarbeiter Roland Warmuth bezeichnete den Hendunger Wertholzlagerplatz als „klein aber fein“. Denn sowohl bei Eiche als auch über alle angebotenen Baumarten hinweg seien dort unterfrankenweit die höchsten Durchschnittspreise erzielt worden. Sämtliche angebotenen Hölzer sind nach PEFC zertifiziert.
Bei dieser Wertholzsubmission wurden im gesamten Regierungsbezirk Unterfranken 1950 Fm aufgelegt. Die Menge verteilte sich auf die Lagerplätze Sailershausen, Ebern, Wasserlosen, Rimpar und Hendungen. Stärkster Beschicker des Platzes in Hendungen war die Stadt Bad Königshofen mit 40 Fm.
Die FBG „Fränkische Rhön und Grabfeld“ zählt 770 Mitglieder. Das erfasste Gebiet erstreckt sich über große Teile des Landkreises Rhön-Grabfeld. Die Mitgliedsbetriebe bewirtschaften insgesamt eine Forstfläche von 20000 ha.

Wolfgang Ruck

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