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Heizungstechnologien im Wohnungsbestand

Heizungstechnologien im Wohnungsbestand

Auf dem Heizungsmarkt tut sich was, wie der Blick auf die aktuelle Statistik der AG Energiebilanzen zeigt. Nach wie vor sind Erdgasheizungen die Nummer eins in Deutschland: Im vergangenen Jahr wurde in knapp jeder zweiten neuen Wohnung (49,8 %) ein Erdgaskessel installiert, in rund jeder fünften (19,9 %) eine Wärmepumpe. Mit 21,5 % noch etwas höher liegt der Anteil der neuen Wohnungen mit Fernwärme, in rund 6 % werden Holz und Holzpellets als erste Quellen für Heizenergie genutzt.
Kaum mehr von Bedeutung sind hingegen Ölheizungen: Ihr Anteil lag, bezogen auf die neuerrichteten Wohnungen, 2014 bei nur noch 0,7 % (Anteil im Jahr 2004: 10,7%).
Die Heizungstechnologien im Wohnungsbestand (38,4 Mio. Wohnungen gibt es in Deutschland) verändern sich aber nicht nur durch Neubauten, sondern natürlich auch durch Modernisierungen: Immerhin sind die Heizkessel in Deutschland im Durchschnitt 17,6 Jahre alt.
Förderangebote nutzen
Unterstützung beim Umrüsten auf energieeffiziente Technologien im Heizungsbereich gibt es über das seit dem 1. August 2015 noch einmal verbesserte KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“. Der Einbau einer modernen effizienten Öl- oder Gas-Brennwerttherme zum Beispiel wird mit 10 % der Investitionskosten bezuschusst. Wer darüber hinaus auf erneuerbare Energien umsteigt und künftig zum Heizen Solarthermie, eine Wärmepumpe oder eine Pelletheizung nutzt, kann die seit April 2015 erweiterte Förderung durch das Marktanreizprogramm (MAP) in Anspruch nehmen. Für eine Solarthermieanlage gibt es mindestens 2.000 €, für eine Erdwärmepumpe mindestens 4.000 € und für einen Pelletkessel mit Wärmespeicher mindestens 3.500 € Zuschuss.
Red./BMWi/AG Energiebilanzen

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